Färöer

Färöer, ein Land welches keinem Anderen ähnlich sieht. Mein 70. Reiseland. 😍

Sprache: Färöisch 

Währung: färöische Krone (lokale Version der dänischen Krone)
 


Weil es keine Direktflüge von der Schweiz nach Färöer gibt, flog ich via Kopenhagen nach Torshavn. Hier der Link zum Blog über Dänemark 2017:

jessys-adventure3.blogspot.com 

 


Tag 1

 21.o6.2o25

Angekommen an dem kleinen Flughafen, übernahm ich sogleich mein Mietauto. Zumindest war so der Plan. Doch anscheinend wurde ich vergessen? Nach 2 Telefonaten kam ein junger Mann namens Harry mit einem Honda CR-V Hybrid daher. Ich solle den nehmen. Sei vollgetankt. 

 


45 Minuten später als geplant, fuhr ich los... Als erstes ging es Richtung Gasadalur zum Mulafossur... Kaum ein paar Meter vom Flughafen weg standen da auch schon die erste Schafe... Auf den Färöer gibt es immer wieder kleine Parkbuchten. Diese sind vermutlich dazu da, weil die Strassen so eng sind. Für mich waren sie praktische Fotostopps. 😊 





Ach diese Schafe... So schnusig.😍 Um zum Wasserfall zu gelangen fuhr ich durch den ersten Tunnel. Oh, von diesen gibt es viele hier. Sogar solche die unter dem Meer durch fahren. Diese jedoch, sind kostepflichtig. Unter dem Meer durch fahren sie, weil es auf dem Meer oft stümisch ist und die Fähren desshalb nicht fahren können. 



 Info: 

Auf den Färöer-Inseln gibt es derzeit 21 Straßentunnel, darunter drei Unterwassertunnel. Zwei weitere Tunnel sind im Bau und es gibt Pläne für 14 weitere Tunnel, die entweder auf dem Reißbrett stehen oder auf der Wunschliste der Regierung stehen , laut Visit Faroe Islands.Die Tunnel sind ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur der Färöer-Inseln, da sie die einzelnen Inseln miteinander verbinden und den Transport zwischen den Inseln bei jedem Wetter ermöglichen. Die ersten Tunnel waren einspurig, unbelüftet und unbeleuchtet, während die neueren Tunnel hochmodern und teilweise unterseeisch sind

Es ist nicht schwer den Wasserfall zu finden. Heute ist es ja Möglich durch den Gasadalstunnel nach Gasadalur zu fahren. Vor zwanzig Jahren war dies nur mit der Fähre möglich. Nachdem Frau den Tunnel durquert hat, ist auch gleich der Weg zum Wasserfall beschildert... Und mehr als der schöne Wasserfall gibt es da auch nicht.








 

Info:

Mulafossur  

Der Múlafossur ist ein Wasserfall am Rande des Küstenorts Gásadalur im Westen der Insel Vágar auf den Färöer. Der Wasserfall gilt als eine der größten Attraktionen der Inselnation und liegt etwa 11 Kilometer vom Flughafen Vágar entfernt. Der steil abfallende Múlafossur speist sich aus einem kleinen Bach und hat eine Höhe von mehr als 30 Metern. Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe. 






Im Dorf Gasadalur gibt es zwar sowas wie eine Brasserie, allerdigs schliesst sie auch früh. Ich war somit nicht drin.  Das Dorf besteht aus den typischen schönen Schwarzen Häusern mit den Grasgrünen Dächern. Die Wände sind schwarz weil sie mit Teer bestrichen sind. Das Grasdach dient zur Islolierung.




Und dann verläuft sich die Strasse und du kannst nur wieder auf dem selben Weg zurück fahren... Wieder durch den Gasadalstunnel, der durch den Berg Knukarnier führt, am Flughafen vorbei und dann durch einen weiteren Tunnel, der unter dem Meer durch führt. Ja richtig gehört! Ich bin unter dem Meer durch gefahren. Habe somit das Meer unterqueert? 😀




Dann war da auch schon die Hauptstadt der Färöer; Tórshavn.

Hier habe ich eine Nacht im Hotel Djurhuus (sauber, direkt am Meer, ruhig, Wifi gut, Frühstück gut) gebucht.


Weil es schon später als sieben Uhr war, wovon ich eigentlch wegen der sehr langen Helligkeit draussen nicht viel merkte, begab ich mich ins Angus Steakhouse ( sehr freudliches Personal, gutes Essen, sauber, schöne Einrichtung).


Nach diesem tollen Start in diesem wunderbaren Land, ging ich als es draussen immer noch Hell war ins Bett... 




Tag 2

 22.o6.2o25

Das es nicht wirklich viel sonniges Wetter gab hier auf den Färöer wusste ich. So viel Nebel auf einem Haufen, habe ich trotzdem noch nie gesehen. Darum lies ich mir viel Zeit bei dem feinen Frühstück und fuhr erst gegen elf Uhr los. 




Es spielt eigentlich keine Rolle wo ich hin fuhr da es eh überall gleich aussah...😀 Zudem brauche ich auch keine Fotos zu posten, weil es ja nix zu sehen gab. Und somit wars das mit diesem Blog.😋 Nein! Spass😉! Es gab was zu sehen und zwar Pferde. Diese schliefen ein bisschen, da auch sie nichts sahen. 








Übrigens hatten alle Fahrzeuge denen ich begegnete Nebellicht an! Es ist auch ein muss, immer das Licht beim Fahrzeuug einzuschalten! So halbes Tagfahrlicht, wo dann hinten keine Lichter brennen wie bei uns in der Schweiz gibt es da nicht. Licht an bedeutet Licht an! Während ich da so den Pferde beim schlafen zusah, höhrte ich die Vögel irgendwo im Nebel. Es war der National Vogel der Färöer, der Austernfischer Tjaldur. Die sind ziemlich laut. Versuchte sie zuerst zu finden, dann nicht de Hang hinunter zu fallen und danach sie im Nebel zu fotografieren. 





 

Info: 

Austernfischer sind sehr ruffreudige Vögel. Das laute und schrille quiéwiehp ist der für sie typische Kontaktruf. Am Brutplatz lassen sie außerdem ein gellendes qui qui qui qui erklingen. Dies steigert sich gelegentlich zu einem lärmenden, schrillen Trillern, das auf- und abschwillt. Es wird auch als Pfeif- oder Trillerzeremonie bezeichnet und tritt besonders häufig auf, wenn sich Nachbarn oder revierlose Austernfischer zu sehr den Grenzen des Brutreviers nähern. Dabei gehen einer oder beide Brutvögel dem eindringenden Vogel mit gesenkten und leicht geöffneten Schnäbeln entgegen, wobei sie in hohen Tönen trillern und pfeifen und sehr erregt wirken.



Nun denn, irgenndwann fuhr ich weiter... Alles auf der 50.. Als die Fahrt vom Berg Skaelingsjall wieder runter ging, lichtete sich der Nebel... Hier und da gab es für mich ein paar Stopps mit schöner Aussicht... Immer wieder sah ich runter auf das Meer... Dann hier wieder eine Kurve und da eine Brücke, ein Berg hoch und runter oder gleich hindurch. Es war fantastisch! Genau so oft wechselte das Wetter und ich wurde der Aussicht und der vielen Schafe nicht überdrüssig... 
















 
 

 

Um auf die Insel Eysturoy zu gelangen, fährst du ausnahmsweise über eine Brücke.. Dann entweder auf der Zehn weiter oder links auf die Zweiundsechzig. Für mich ging es auf der 62 nördlich zum Aussichstpunkt Risin og Kellingin.

Rundherum hat es viel Landschaft und natürlich Schafe. 



Info: 

Risin og Kellingin(färöisch: „der Riese und das Weib“) sind zwei große Steinsäulen etwa 2 km nördlich von Eiði vor der Nordküste Eysturoys auf den Färöern im Nordatlantik.Die beiden Brandungspfeiler sind das bekannteste Naturdenkmal der Färöer. Vor der Steilküste an der Nordküste Eysturoys wirken die beiden Basaltsäulen beinahe zierlich, Risin ist aber 71 m und Kellingin 69 m hoch. Um die beiden Klippen rankt sich eine Sage, die in diversen Versionen von jedem Färinger erzählt werden kann.     

Island hatte die Absicht, die einsam im Nordatlantik schwimmenden Färöer zu sich heranzuziehen.So beauftragte Island einen Riesen und dessen Frau, das Vorhaben zu vollenden. Beide errichten auftragsgemäß den äußersten nordwestlichen Berg Eiðiskollur. Der Riese blieb im Meer stehen, während das Trollweib den Berg erklomm, um die Färöer zusammenzubinden und sie dann dem Riesen auf den Rücken zu schieben. Ihr erster Griff war so kräftig, dass der nördliche Teil des Berges Eiðiskollur sich abspaltete.Daraufhin versuchte sie das Seil an einer anderen Stelle des Berges zu befestigen. Aber auch das war mit Schwierigkeiten verbunden. Das Bergsockel war fest und die Inseln nicht leicht zu bewegen.Es wird weiter berichtet, dass sich das Trollweib noch beim Morgengrauen auf dem Berg befand. Sie fürchtete die Tageshelle und deshalb beeilte sie sich, schnell zum Riesen hinunter zu kommen, welcher, noch im Meer stehend, auf sie wartete. Leider hatten sie für die Vorbereitungen zu viel Zeit benötigt, denn im selben Augenblick, als sie sich auf den Rückweg begaben, der Riese voran und hinter ihm das Trollweib, stieg die Sonne in vollen Glanze aus dem Meer empor und versteinerte beide.Hier stehen sie heute noch und blicken sehnsüchtig ihrer Heimat entgegen, ohne sie wieder erreichen zu können.



Es steht sogar ein Fernrohr da, womit es einfacher ist die zwei Felsen zu begutachten...  Ich meine natürlich das Trollweib und der Riese. 😊




Ich fuhr den Zickzackigenweg weiter und begab mich unfreiwillig auf weitere Wanderschaft als ich dachte, das es sei... Wie so oft..😀

 










Der Name dieser kleinen Wanderug ist Gonguturu / Hvithamar Trailhead. Die Aussicht war phantastisch und es war so schön ruhig. 

So habe ich mir die Färöer vorgestellt... Wilde ungezähmte Natur mit mystischem Wetter, in den schönsten Farben, wo sich die Fjorde um die Berge schlängeln und alles noch unberührt scheint. Da wo nicht viele Menschen wohnen und diejenigen die da sind, die Natur lieben und mit ihr leben. Sich nicht vordrängen oder etwas versuchen zu zerstören, was so wundervoll ist. 
 








Die Fahrt ging weiter... Vorbei an so schönen und süssen Schafen, schmalen Strassen mit Blick auf den Fjord. Irgendwann, weiter unten, konnte ich hoch sehen zu der Spitzte wo der schöne, kleine Wanderweg war.  













Auf den Färöer musst du dir gut überlegen wo du Essen möchtest. Es gibt in den bewohnteren Gegenden schon Restaurants. Jedoch gibt es viel unbewohnte Gegend. Und so fuhr ich einen kleinen Umweg um in Saltangara im Restaurant RIST etwas feines zu Essen.


 




Wie spät es war als ich wieder los fuhr kann ich nicht sagen, weil es immer noch hell war draussen. 😃 Und nun folgte das erste mal ein Tunnelhighlight. Unter dem Meer fuhr ich ja schon einmal durch. Doch jetzt fuhr ich durch den Eysturoytunnilin und in diesem befindet sich ein Kreisverkehr! Ja ein Kreisverkehr unter dem Meer! Sogar noch beleuchtet. Das war cool.😊

 


Wenn du nach der Tunnelausfahrt in Strendur rechts gehts, fährst du irgendwan in eine laaaange Sackgasse. Diese ist mehr als neun Kilometer lang und endet in Selatrað. Und genau dort wollte ich hin. 



 

Info: 

Der Buchstabe ð (edd) ist im Färöischen stumm und zeigt nur die etymologische Herkunft eines Wortes an. 

 

Für die nächsten Tage auf de Färöer mietete ich mir einen Schafstall... Nunja, einen umgebauten Schafstall... 😎 Den fand ich auf AirBnB. Die Schafe wohnen nebenan und die Hühner auch, oder drumherum. Wie auch immer es war eine tolle Wohnung. Um ins Bett zu gelangen gehts eine Leiter hoch. Daher empfehe ich: Finger weg vom Alkohol und bitte nicht Schlafwandeln. 






Tag 2

22.o6.2o25

Ich habe wunderbar geschlafen in der kleinen Kammer. Da ich am Vortag noch in einem  Supermarkt war, gab es feines Brot mit Konfiture zum Frühstück.


Draussen vor dem Fenster Fjordete der Fjord vor sich hin und ich genoss es einfach hier zu sein. In diesem rauen Land, welches die Fantasie anregt, weil manche Berge und Felsen wie Riesen oder Trolle aussehen. Und wer weiss, vieleicht sind sie es ja auch...  




Nach dem Frühstück fuhr ich vorbei an Schafen. Weisse Schafe, braue Schafe, schwarze Schafe...💕 Warum ich nur schleichend vorwärts kam? Nicht weil die Schafe die Strasse überqueerten oder es sich gemütlich darauf machten. Nein, weil ich sie betrachen, ein ''Jöh'' ausrufen und sie Fotografieren musste. 😃

 





 Info: 

Durch die isolierte Insellage kommen bestimmte Tierarten auf den Färöern von Natur aus nicht vor: Reptilien, Kröten, Süßwasserfische und Säugetiere mit Ausnahmen von Kegelrobben. Die einzigen Wale, die in den Fjorden der Färöer vorkommen, sind Grindwale. Mit der Färöischen Hörnchenschnecke (Polycera faeroensis – färöisch: Bertákna) haben die Färöer auch einer Spezies unter den Meerestieren ihren Namen gegeben.


Die Färöer-Inseln, auch bekannt als "Schafsinseln", haben tatsächlich mehr Schafe als Einwohner. Es gibt dort etwa 70.000 Schafe und 50.000 Menschen. Die Schafzucht hat eine lange Tradition auf den Inseln und ist ein wichtiger Bestandteil der färöischen Kultur und Wirtschaft.  Die Färöer-Schafe sind eine robuste Rasse, die gut an das raue Klima und die karge Landschaft der Inseln angepasst ist. Ihre Wolle ist bekannt für ihre Qualität und wird zu hochwertigen Textilien verarbeitet. Auch das Fleisch der Schafe ist ein wichtiger Bestandteil der färöischen Küche. 

 

Meine Fahrt führte mich nach Kirkjubøur um dort einen weitern Untermeer Tunnel zu befahren, nach Sandoy. Diese Insel ist nicht so Touristisch, meint die Touristeninfo. Jedoch ist es allgemein auf den Färöer Inseln nicht so touristisch... Somit merkte ich eigentlich keinen grossen Unterschied.




In Skopun befindet sich ein ehemalir Weltrekort... Da ich bei der Post meine Berufskariere startete, wollte ich schon den einst grössten Briefkasten der Welt bestaunen! 😄

 



 

Info: 

Etwas ausserhalb des Dorfs steht hoch über dem Meer der riesige Koloss von einem blauen Briefkasten. Er ist 7,42 Meter hoch und 4,45 Meter breit. Auch Heute ist er eine wichtige Landmarke für Seeleute.

Der blaue färöische Postkasten löste 1976 den roten, dänischen Postkasten ab. 

 Weil es regnete und du ausser ein paar Fotos mit herumturnen da nichts machen kannst, begab ich mich zum kleinen Hafen von Sandoy um ein paar Schiffli zu sehen.





Und dann steht er da. Der Blaue Ländi mit Schweizer Kennzeichen. Drinnen sitzt Andrea und ihr Mann. Natürlich kamen wir ins Gespräch. Und weil sie ausserhalb des Landrovers eine Weltkarte aufgemalt hatten, war das Thema gegeben. Es stellte sich heraus, dass auch sie die geliche Fähre nach Island nehmen wollten, dort sah ich sie dann wieder. Dazu später mehr... 😀

Nach einer netten Unterhaltung über, hier waren wir, da wollen wir noch hin😍🌍😄, fuhr ich weiter...








Meine Erkundugstour führte mich weiter nach Skalavik. Das Meer tobt sich hier an der Küste aus.





Schon beim zusehen bekam ich hunger, weshalb ich im Caféin à Mølini einkehrte. Oh was für ein wundervoller Ort. Liebevoll mit bunt gemischten Dingen eingerichtet wird dir hier ein feiner Tee mit gutem Essen und leckerem Kuchen serviert. Die dame des Hauses, erzählte mir, dass sie die vierte Generation in diesem Haus sei. Ihr Vater Opa und Urgrossveter führten allerdings einen Gemischtwarenladen. Was war ich froh, dass es nun ein Cafe war.😄 Also wenn du die Insel Sandoy besuchst, fahr nach Skalavik und besuche das Caféin à Mølini! 









Meine erkundungs Fahrt fürte mich weiter durch die schöne grüne Landschaft bis nach Húsavík.







wikipedia.org

Dort ist es wie sooo vieler Orts möglch sich ein bisschen an den Strand zu setzen und aufs Meer hinaus zu schauen. Während hinter mir die alten Steinhäuschen mit Grasdach vorsichhin stehen höhrte ich dem Klang der Wellen zu. 






 

Und... Nun ja, was soll ich sagen? Das Meer ruft? Wenn Jessy Weltreisende am Meer ist, geht sie auch in's Meer.😁 Also im Auto Badesachen angeschnallt und rein da! Es war nicht so kalt! Wirklich nicht! Der Brienzersee in der Schweiz kann sich da schon kälter anfühlen...








 Später malte ich noch ein bisschen Werbung in den Sand, zog mich wieder um und weiter ging die Fahrt...





Die Strasse nach Dalur ist eine Sackgasse. Aber eine sooo schöne Strasse! Ich konnte nicht aufhören zu Fotografieren und doch können Manche Momente und Orte nicht auf Fotos wiedergegeben werden. Es folgen nun ein paar Bilder, mitdenen ich versuchte eine schöne Stimmung und eine ruhigen mystische Landschaft einzufangen. Mir fehlen die Worte um zu beschreiben, wie wunderbar frei und irgndwie zurück in die Zeit versetzt ich mich da fühlte....







 In Dalur drehte ich eine kleine Runde und fuhr wieder zurück...Mehr kannst du in dem kleinen süssen Dorf auch nicht tun..😊 Es war trotzdem schön am Ende der Südspitze der Insel zu sein...

 










Wieder durch den schönen Tunnel mit Wandmalerei  fuhr ich zurück Richtung Insel Eysturoy.



 Unterwegs machte ich hier und da noch ein paar Stopps und genoss es einfach unterwegs zu sein... 






Das Abendessen gab es dann im Schafstall...😊 Inklusive einem gemütlichen Abend mit Planung für die nächsten Tage hier in diesem schönen Land... 






Tag 3

23.o6.2o25


Dieser Morgen begann mit dem typishen Wetter der Färöer... Eigentlich windig bewölkt mit einem leicht zögerlichem Sonnenschein, gefolgt von, vom Winde verwehten Regentropfen, die sich verzogen, weil eben doch die Sonne ein kleines bisschen, aber nur manchmal schien. 





Der scheinbar unnütze Zaun draussen vor der Tür, bot mir ein witziges Schauspiel bevor ich losfuhr zu weiteren Abenteuern. Denn die Hühner durqueerten ihn. 😄




Keine Ahnung wie Oft ich nun schon duch den Tunnel Eysturoyartunnilinmit mit dem Kreisverkehr, der mich immer noch flasht, gefahren bin... Diesesmal ging es nach Leirvik um dann dort durch den Tunnel Norðoyatunnilin (der in der Mitte bunt beleuchtet ist) zu fahren.



Dieser führ zur Insel Borðoy. Dieser Tunnel ist speziell weil du nicht nur unter dem Meer durch fährst, sondern auch noch entweder unter oder durch den Berg Brúnaskarð  hindurch bevor du nach Klaksvik kommst. Schon speziell irgendwie... Fand jedoch nicht heraus was nun zutrifft ob unter oder durch den Berg...


Info:

Borðoy war bis 2006 durch eine Autofähre mit dem Hafen Leirvík auf der westlichen Nachbarinsel Eysturoy verbunden. Seitdem verbindet ein mautpflichtiger Unterseetunnel die beiden Inseln. Die östliche Nachbarinsel Viðoy bindet ein Straßendamm an, der 1963 eröffnet wurde. Dorthin führen zwei einspurige Tunnel, die 1965 bzw. 1967 eröffnet wurden. Die nordwestliche Insel Kunoy kann seit 1988 über einen weiteren Straßendamm erreicht werden.

Der Tunnel Norðoyatunnilin befindet sich an seiner tiefsten Stelle 150 m unter dem Meeresspiegel und ist 6,3 km lang. Die Bauarbeiten begannen in Leirvík am 18. Dezember 2003 und in Klaksvík am 20. April 2004. Der Tunnel wurde am 25. Juni 2005 durchstochen und am 29. April 2006 dem Autoverkehr übergeben, drei Monate früher als geplant. Dieser Tag wurde als ein wichtiges Datum in der Geschichte der Färöer angesehen und entsprechend gefeiert. 

 

Unterwegs...







In Klaksvik, die zweitgrösste Stadt nach Torshavn, fand ich mich nicht gleich zurecht... Irgendwie labyrinthig dort... 😊 Jedoch fand ich dann diese hübschen Fotomotive. 








Meine Fahrt ging weiter über einen Damm, dann durch einen weiteren Tunnel , durch Kunoy, bis die Strasse endete.









Dort schaute ich auf die Insel Kalsoy hinüber. Diese ist nur mit der Fähre zu erreichen. Sie beherbergt eine schöne Seelöwinstatue und ein Denkmal für James Bond, weil der im letzten Film auf dieser Insel gestorben ist. Da ich später mit der Fähre nach Island da lang fahren würde, entschied ich mich nicht rüber zu fahren... Zudem fahren die Fähren ja auch nicht immer wegen dem Wetter und mir war es den Aufand einfach nicht wert, wenn es doch auch andere schöne Orte zu beataunen gibt.😍 





Info: 

James Bond (dargestellt von Daniel Craig) ist im Film "Keine Zeit zu sterben" gestorben. Das Ende des Films, in dem Bond stirbt, war eine bewusste Entscheidung des Schauspielers und der Produzenten, um der Figur einen neuen Anfang zu ermöglichen und dem Franchise eine neue Richtung zu geben. Es gibt keinen neuen James Bond Film mit Daniel Craig, da er die Rolle abgegeben hat. Im Film "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" stirbt James Bond auf der färöischen Insel Kalsoy. Genauer gesagt, befindet sich sein fiktiver Grabstein am Leuchtturm Kallur, am nördlichen Ende der Insel. Die Szene, in Bond stirbt, wurde an diesem Drehort gedreh.




Und weil ich am Ende der Strasse war, sagte ich den Pferden '' Bye Bye'', fuhr ich alles wieder zurück, durch den nur einspurig befahrbaren Tunnel hindurch, wieder über den Damm und dann links auf die 70... Immerwieder bestaunte ich die schöne Landschaft der Färöer und genoss meine Freiheit...





Meine Reise führte mich bis nach Viðareiði. Dort stehet eine Kirche von 1892, welche wiederaufgebaut wurde nachdem sie ca   200 Jahre vorher durch einen Sturm zerstört wurde.. Nun ihr wisst was ich von Kirchen halte.


Die Küste dort war sehr schön und ich spazierte ein bisschen umher, genoss die raue See und sass einfach  nur da um den Wellen zu lauschen... 









So ziemlich genau den selben Weg, welcher ich nahm um in den Norden zufahren, fuhr ich auch wieder zurück, weil es ja eben nur genau diese eine Strasse hat.


In Klaksvik habe ich das erste mal auf den Färöer getankt... In der Tankstelle verkauften sie Süssigkeiten zum selber wählen wie früher am Kiosk. Obwohl meine Zähne mich schreien beschimpften und ich mitlerweile in meinem Alter weiss wieeee ungesund der Mist ist, habe ich davon gekauft. 😄😋

Dann beim Kafe Frida gab es ein feines Ungesundes Abendessen mit lustige Tassen! 




Auch auf dem Retourweg zurück zu meinem Schafstall gab es tolle Fotomotive. Ich liebe die Färöer und war bestimmt nicht das letzte mal da!!!😍







 

Tag  4

24 o6.2o25

Nun denn also, bricht mein letzter Tag hier auf den Färöer an.. Nachdem ich kurz durchgewischt habe und nach dem z'Morgä alles zusammen gepackt habe, fuhr ich mit dem Auto zum Flughafen.... 

 


Am Flughfen stellte ich das Auto am vereinbarten Platz hin. Fotografierte wie auch am ersten Tag, nebst dem Km Stand noch kurz das Auto und dann ging ich in den Flughafen hinein. Total gefahrene Kilometer auf den Färöer: 593 km

 

Im Flughafen drin, wartete ich nicht auf ein Flugzeug... Nein ich wartete auf den Helikoper! Der ist hier nämmlich ein ganz normales öffentliches Verkehrsmittel! 😍 Zuerst musste ich mir auf einem Bildschirm noch ein Sicherheitsvideo reinziehen und mit etwas verspätung kam dan der Heli an. Als wir Passagiere einstiegn war der Motor des Helikopters aus. Einsteigen war kein Problem und bald ging es auch schon los...

 




Allerdings ist es nicht möglich eine Rundreise zu machen. Es geht nur ein Weg. Weil die Menschen die hier leben darauf angewiesen sind und ansonsten durch die Touristen die Plätze ständig ausgebucht wären. Nun denn, mein Flug war leider nur kurz, nichtsdestotrotz mega tolll! 







Nach der Landung stieg ich aus und Andere ein... Eine Makierung am Boden zeigt an wo warten. Jedoch musste ich mich und mein Handy unglaublich festhalten, damit es mich nicht davon wähte. Ein so tolles Abenteuer! 





Der Weg vom Landeplatz zum Hafen, oder besser gesagt zum Hotel, wo ich die erste Nacht schlief, legte ih zu Fuss zurück. Ich war froh, dass ich nicht mehr Gepäck dabei hatte, als mein kleinen Rucksack und die Tasche mit Essen und Trinken.






Ich fragte im Hotel,ob ich mein Gepäck für ein paar Stunden hier lassen dürfte um mir die Stadt anzusehen bevor ich auf die Fähre ging. Sie meinten, dies sei kein Problem, da ich ja schon eine Nacht hier verbracht habe. Also auf nach Torshavn. 



Info:

Der Name Torshavn kommt vom germanischen Gott des Donners und Blitzes Thor (färöisch: Tórur) und dem skandinavischen Wort für Hafen, havn. Tórshavn heißt also wörtlich: „Thors Hafen“. Das Stadtwappen zeigt den Thorshammer Mjölnir und kündet so von der vorchristlichen Gründungszeit des Ortes.

Im Jahre 1075 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt und ist damit nach London die vermutlich älteste Hauptstadt Nordeuropas. Das Thing auf der hier gelegenen Halbinsel Tinganes geht aber wahrscheinlich auf ca. 850 zurück. Norwegische Flüchtlinge flohen vor der Tyrannei Haralds I von Norwegen und siedelten hier, im Jahr 1000 wurde auf dem Thing aufgrund der Missionarsarbeit des Sigmundur Brestisson das Christentum angenommen, wie die Färingersaga erzählt. 

 Kein Haus in Tórshavn ist so groß wie die Fähre Norröna, die hier in ihrem Heimathafen liegt und die Färöer mit Dänemark und Island verbindet.

Im Stadtzentrum befindet sich die Fußgängerzone Niels Finsensgøta als Ladenzeile. Dort sind auch die Stadtbibliothek und einige Buchläden. An deren Beginn befindet sich das 1894 erbaute Rathaus und gegenüber davon die Touristeninformation. Nach 5–10 Minuten Fußweg in nördlicher Richtung erreicht man das 1977 eröffnete Einkaufszentrum SMS, welches einem mittelgroßen Einkaufszentrum einer europäischen Großstadt entspricht.

In der Altstadt Tórshavn stehen noch viele Häuser im traditionellen Stil mit Grassdächern. Diese wollte ich mir ansehen. Es muss für die Menschen dort schon komisch sein, wenn die Touristen vor ihren Häusern durch spazieren. 


Es hat extra markierte Pfade für die Touristen. Drohnen sind verboten. 











Als ich einen Mann ansprach der gerade ein Haus strich, erklärte er mir, dieses Haus sei dreihundert Jahre alt und er streiche dies gerade mit Teer ein. 


Im Paname Café gönnte ich mir später einen feinen Tee. Hier ist es üblich, dass du eine ganze Kanne erhälst und nicht nur eine Tasse Tee. 😍 Das Café ist super eingerichtet und es machte spass dort zu sein. 






Am Hafen schaute ich mir später noch die Boote an und lies gemütlich die Zeit verstreichen. 














 

Gegessen habe ich in einem Thairestaurant, weil ich die Zeit vertrödelte und die Restaurants hier Zimmerstunde Öffnungszeiten haben... 


Und bald war es Zeit, mein Gepäck zu hohlen und zum Fähren Terminal zu gehen. Das Tiket bekam ich unten am Schalter. Im ersten Stock wäre ein Wartezimmer gewesen. Ich wartete lieber draussen. Und schaute durch den Zaun zu wie die Fähre anlegte. Was für ein rieesiges Schiff! Und es schwimmt einfach.





Als die ersten Fahrzeuge von der Fähre runter fuhren, begab ich mich hinein um eizusteigen. War ich froh musste ich mich nicht schon zwei Stunden vorher mit dem Auto einreihen und anstehen. Ach ja hier sah ich Andrea, ihr Mann mit Landrover wieder. Während ich schon in meiner Kabine war, das Gepäck aufs Bett legte und dann wieder hoch aufs Deck ging, tausend Fotos machte und mich traurig von den Färöer verabschiedeten, warteten sie immer noch unten und fuhren langsam auf die Fähre... 











Später trafen wir uns an Deck wieder. Wir quatschten ein bisshen und tauschten noch Handynr, da ich sie noch gefilmt habe als sie auf die Fähre fuhren. Sie hatten also ihen persönlichen Assistenten dabei. 😄

Es war kalt und neblig als die Fähre ablegte und in See stach...














Vorbei ging es an den schönen Inseln von Färöer, der Seehundstatue (wer wusste, dass sie da war konnte sie mit voll zoom auf dem Handy fotografieren) und dem 007 Grab...

Und als das weit offene Meer vor uns lag, begab ih mich in die Kabine und schlief sehr früh ein...


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