Island

 Blog Färöer

 Land Nr 71... Hier musst du das grosse Portemonnaie mitnehmen, dafür kommst du auf deine Kosten, weil die Landschaft vor schönheit strotzt. 🥰

 

Sprache: Isländisch

Währung: Isländische Krone

 

26.06.2025

Mit der Fähre, reiste ich von den Färöer nach Island. Das Wetter begrüsste mich nass und neblig. Und doch sah ich schon den ersten Wasserfall vom Schiff aus.






 

Im kleinen Hafen angekommen, gönnte ich mir etwas warmes zu trinken und sah zu wie die Autos von der Fähre fuhren. Auch meine schweizer Freunde mit dem Ländi sah ich wieder. Zudem gab es auch einen kleinen zusammenstoss  zweier Fahrer. Wobei ich nicht weiss ob der eine dem andern hinten auffuhr oder der Andere aus versehen den Rückwärtsgang einlegte. Mir taten beide leid. So möchte niemand den Urlaub starten...

 

Punkt 10:oo Uhr kam draussen ein kleiner Bus an, der zum Flughafen fuhr. Nervös merkte der junge Fahrer, dass nicht alle Fahrgäste platz hatten, die zum Flughafen wollten. Doch noch während er telefonierte, kam ein zweiter Kleinbus an. Der Chauffeur, sagen wir mal, Senior, war gelassen. Ich stieg bei ihm ein.. 


 


Am Flughafen angekommen huschte ich an den anderen, die auf ihre grossen Taschen aus dem Kofferraum warteten vorbei in den Flughafen und bekam als erste mein Auto.😄✌️ Handgepäck lohnt sich😋.



 

Wie immer filmte ich das Auto von Oben bis unten, sah nach ob es ein Reserve rad gab und öffnete die Motorhaube um zu sehen, ob alle Deckel drauf waren und alles i.O. war.

Dann konnte meine Reise durch Island ja starten.🥰 Als erstes fuhr ich in de nächsten Supermarkt und kaufte etwas zu Trinken und Essen...



Nebenan gab es auch ei Restaurant in welchem ich speiste. Eine feine Suppe als Vorspeise und etwas wie Wurst, irgendwie Kartoffel als Hauptspeise... 


Gestärkt fuhr ich dann in mein nächstes Abenteuer... Links und Rechts Grünte es grün währen der Himmel graues Geschlirge präsentierte. Manche würden dies vielleich Kunst nennen.  Mir war es egal, ich fand es einfach nur toll in Island zu sein um ein neues Land zu erkunden. 😄




Dann war da auch schon der erste Wasserfall... Der Rjukandafoss ist einfach zu erreichen, da die Strasse nah an ihm vorbei führt. Nicht zu verwechseln mit dem gleich Namigen Wasserfall im Nordwesten von Island... 






 

Meine Fahrt ging weiter und zwar weg von der schönen Hauptstrasse, bis zum Stuðlagil Canyon.




Unterwegs schaffte ich es noch eine Felge zu verlieren. Erklärt dies die Strassen Verhältnisse? Meine war jedoch nicht die einzige die da lag. 😄  



 

Der Stuðlagil Canyon ist über eine gut gebaute Treppe zu erreichen.🙂


 

 Info

 Der Stuðlagil-Canyon ist ein Canyon aus Basaltsäulen im Jökuldalur-Tal in Ostisland. Bekannt für seine hoch aufragenden sechseckigen Basaltformationen und den leuchtend türkisfarbenen Fluss, erlangte der Canyon internationale Aufmerksamkeit, nachdem die Wasserführung des Flusses Jökulsá á Dal (Jökla) aufgrund des Kárahnjúkar-Wasserkraftwerks reduziert wurde. Obwohl der Canyon zwischen 2006 und 2009 freigelegt wurde, blieb er weitgehend unbekannt, bis er 2016 von einem isländischen Fotografen und Reiseschriftsteller bekannt gemacht wurde.







Es hat sich wirklich gelohnt da hin zu fahren. Der Canyon ist wirklich eine Schönheit. Diese spezielle Form der Wände und das schöne Blau des Wassers, faszinierten mich. Der Canyon ist von beiden Seiten zugänlich. Jedoch hätte ich früher abbiegen müssen um auf die andere Seite zu gelangen. Dort begaben sich auch Touristen hinunter und kletterten herum... Befürworte ich nicht unbedingt... Konnte trotzdem wie immer schöne Fotos machen ohne Touris.. 😋 Bestaunte noch eine Weile diese schönen speziellen Felsformen und stieg danach die Treppe wieder hoch zurück zum Parkplatz. Dann fuhr ich mit allen vier Felgen zurück zur Hauptstrasse😉.


 

Nachdem ich eine Weile auf der Strasse fuhr und es einfach nichts ausser Landschaft zu sehen gab, hielt ich mal an, um was von der Landschaft zu sehen😃👍. 





Danach fuhr ich weiter auf der Strasse mit links und rechts Landschaft...😄😄😄

 



Info:

Die dominierende blaue Blume auf Island sind
Lupinen, insbesondere die Alaska-Lupine (Lupinus nootkatensis), die im Frühsommer (Juni und Juli) weite Felder und Landschaften in ein blau-violettes Blütenmeer verwandelt. Ursprünglich in den 1940er Jahren zur Bekämpfung der Bodenerosion eingeführt, hat sich die Lupine stark ausgebreitet und ist heute ein prägendes Merkmal der isländischen Landschaft, aber auch Gegenstand von Diskussionen, da sie einheimische Arten verdrängen kann. 



Nun, hätteeee ich diese Info schon vorher gehabt, hätte ich mir den Weg sparen können.😄 Weil es in Island nicht so viele Möglichkeiten zum Anhalten gibt, lief ich ca 2km um diese schönen Blauen Blumen zu fotografieren.😄




Und die Fahrt ging weiter... 



 

Nächster Stopp war beim Dettifoss. DAS ist ein Wasserfall! Das Rauschen hörst du schon von weitem.


Info:

Der Dettifoss(isl. „stürzender Wasserfall“) im Nordosten Islands ist einer der größten Wasserfälle Europas. Das musikalische Werk Dettifoss op. 57 von Jón Leifs ist von diesem Wasserfall inspiriert.  Der Wasserfall ist im Science-Fiction-Kinofilm Prometheus – Dunkle Zeichen aus dem Jahr 2012 zu Beginn in einer Szene zu sehen, in der er für eine Landschaft aus der Frühzeit der Erde steht.








Von verschiedenen Seiten her ist es möglich den Wasserfall zu bestaunen. Das liess ich mir nicht engehen. Der Weg war gut beschildert und mit Wanderschuhen einfach zu begehen. Es machte Spass, da herum zu laufen und immer wieder von einer anderen Seite das Rauschen zu hören. 

 

Und weil es in Island noch lange nicht dunkel wurde, ging meine Reise weiter. Das Wetter, war den Färöer ähnlich. Darum war es nicht erstaunlich, als ich plötzlich einen Regenbogen sah🥰.





Als es aufhörte zu regnen, sah ich von Weitem schon den Rauch aufsteigen. Da war sie also, die Geothermale Region.😊🥰Kaum habe ich geparkt, zog ich auch schon mein Tuch vor die Nase..😄 Es roch dementsprechend nach faulen Eiern😄.


 
 
 

Info:

Der Vulkan ist bedeckt von Solfataren und Fumarolen. 

Solfataren sind 100 °C bis zu 250 °C heiße Fumarolen, d. h. postvulkanische Exhalationen (Ausströmungen) von Gasen, die hauptsächlich Schwefelwasserstoff (H2S), Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserdampf enthalten. Der Schwefelwasserstoff ruft den unverwechselbaren Geruch nach faulen Eiern hervor.Bei Kontakt mit Luftsauerstoff oxidiert der Schwefelwasserstoff und bildet elementaren Schwefel und Schwefeldioxid, das sich in Wasser löst und Schweflige Säure (H2SO3) bildet. Diese Säure greift das Gestein und den Boden an und bewirkt zusammen mit dem heißen Wasserdampf die Zersetzung der mineralischen Bestandteile. Durch diese Zersetzung und Kondensation von Wasserdampf bilden sich häufig Schlammkessel, in denen die Gase unter Blasenbildung austreten. 

An seinem Fuß befinden sich sowohl auf der Westseite Richtung Reykjahlíð als auch auf seiner Ostseite Richtung Ódáðahraun und Möðrudalsöræfi Hochtemperaturgebiete.  Auf den Berg führen markierte Wanderwege. Vom Gipfel hat man eine gute Rundsicht, nicht nur über die Solfataren und Fumarolen der Gegend, sondern auch über den See Mývatn und die Wüste Möðrudalsöræfi. Das Hochtemperaturgebiet wird in der Literatur und Reiseführern teilweise mit dem Namen des Berges, teilweise mit dem des Passes bezeichnet, eigentlich heißt das Solfatarenfeld aber Hverarönd.

 










War jedoch schon faszinierend den Rauch und das Geblubber von nahem zu sehen. Interessant was die Natur alles zu bieten hat. Das Licht und Wetter spielete auch gut mit, so dass es ein paar schöne Aufnahmen gab. Tja und da es ja in Island immer noch hell war fuhr ich weiter und genoss es unterwegs zu sein und neues zu entdecken. 



Der letzte Stopp für diesen Tag war am Mývatn See... Da es ja auch schon kurz vor Mitternacht war ging die Sonne langsam fast unter...


  Diesen See zu besuchen kann ich sehr empfehlen! Es ist wunderschön dort! Die Natur entblösst ihre Vielfalt und du kommst aus dem Staunen nicht heraus. In Kombination mit dem Wolkig verschmiertem Himmel und der ab und zu sich zeigenden Sonne, war es ein wahrlich wundervolles Erlebnis! 








 

Info: 

Der See hat seinen Namen von den im Sommer teilweise sehr großen Mückenschwärmen, die jedoch Grundlage für den beachtlichen Fischreichtum und die vielfältige Entenpopulation sind. Es handelt sich dabei überwiegend um harmlose Zuckmücken, die nicht stechen, aber auch stechende Kriebelmücken kommen vor. Es gibt im Sommer zwei Perioden von je etwa zwei Wochen, in denen die Zuckmücken regelrechte schwarze Säulen am Ufer des Sees bilden. Deswegen heißt diese Mückenart auf Isländisch auch Rykmý, die Staubmücke. Als Ziel für Touristen bietet er sich vor allem wegen der äußerst vielseitigen Lavaformationen und dem recht aktiven Vulkanismus an. Dieser geht von dem etwa 40 Kilometer langen Vulkansystem des Zentralvulkans Krafla aus. Die letzten Ausbrüche in der Gegend fanden von 1975 bis 1984 statt. 



Ohne andere Menschen, konnte ich dort herum spaziern. Finde es noch gut, dass die Tage so lang sind. Während Andere zur „normalen“ Uhrzeit  zu Bett gingen und den Tag nutzten, fuhr ich Abends gegen Mitternacht bei Sonnenlicht umher und sah mir die Sehenswürdigkeiten fast Alleine an. 

Ich weiss garnicht mehr welche Worte ich verwenden soll. Es war einfach unbeschreiblich schön un Island herumzukurven und das Tüpfelchen auf dem i war dann auch noch ein Regenbogen. 





Überglücklich kam ich beim Gesthouse Brekka an. (sehr sauber, mega freundlich, ruhig, feines Frühstück, zu empfehlen!) Natürlcih hatte ich schon am Vortag per Mail angekündigt, dass es so spät würde bei mir und es war noch Jemand da beim Empfang.




Ich bezog mein Zimmer, machte mich Bettfertig, plante noch kurz die nächsten Tage und schlief zufrieden ein...

 

 

Tag  2 

27.06.2025

Das erste Frühstück in Island lies ich mir schmecken. Da es ein ein Guesthouse war, gab es allerelei. Ich nahm Porridge. 😀 



 

Noch kurz die Sachen wieder zusammen gepackt und weiter ging die Fahrt durch Island... Übrigens meine Übernachtungen buche ich immer über Booking oder Airbnb.. Nicht jedoch ohne vorher die neusten Bewertungen gelesen zu haben... Ich musste an diesem Tag nicht weit fahren.. Einen kleinen Zwischenstopp gab es jedoch trotzdem wieder, weil die Landschaft einfach so schön war und das Wetter super! 

 






Mein Ziel Heute war es auf's Meer hinaus zu fahren! 😍 Das Ticket habe ich online gebucht gehabt. Wer nach Húsavík fährt, sollte genug Zeit einplanen um einen Parkplatz zu finden, da es sehr touristisch ist an diesem Ort. Nicht unbedingt wegen der Stadt selber, oder weil sie am Meer liegt. Sondern, weil von dort aus die Walbeobachtungs Touren starten.



Info; 

Der erste Wikinger, der sich nachgewiesenermaßen längere Zeit auf Island aufhielt – der Schwede Garðar Svavarson –, überwinterte in Húsavik. Er benannte Island zunächst einmal nach sich, nämlich Garðarsholmur. Ein Denkmal bei der Húsavíker Schule erinnert an ihn. Von Húsavík aus kann man Walbeobachtungsfahrten unternehmen, bei denen man meist Buckelwale, aber auch Zwergwale, Schweinswale, Blauwale oder Delfine sieht. In der Nähe des Hafens befindet sich das Walmuseum in Húsavík, das vom Europäischen Walzentrum betrieben wird und durchweg zweisprachig (Isländisch und Englisch) beschildert ist.  

 

Als ich einen Parkplatz hiner der Kirche fand (da hat es sehr viele und doch wenige für all die Touris). Begab ich micht warm und Wasserdicht angezogen (später stellte sich raus, wäre nicht nötig gewesen) direkt zum Meer, weil Meer😍. An der Strasse sind die zwei Büros von den Walbeobachtungstouren.


Dort bei North Sailing, bekam ich mein Ticket, danach folgte ich den Treppen runter zum Steg, wo das Boot vertaut war, welches uns später hinaus auf Meer führen sollte. Ich war etwas früher da und sah mich ein bisschen um.


Später auf dem Boot bekamen wir so spezielle Anzüge. Diese gaben warm und waren z.T. auch Wasserdicht. Darum htte ich nicht so viele Regenjacken gebraucht. 😀 Wir wurden über die Sicherheitsmassnahmen informiert und wie die Tour ablaufen würde. Mit an Bord waren mindestens zwanzig andere Touris. Unteranderem eine Familie mit Kleinkinder (max vier Jährig) und eine ander Familie mit BABY!!! 😕😥 Why???!?!?!?

Item (wie auch immer)...

 




Da es bestes Wetter war, genoss ich die Fahrt umsomehr raus aufs Meer... Zuerst ging es Richtung Osten, weil dort die Insel Lundey liegt. 





Und dann schwammen da einfach Delfine im Wasser. Und wir konnten sie life beobachten. Die sind so schnell. 


Info: 

Die Delfine oder Delphine (Delphinidae) gehören zu den Zahnwalen (Odontoceti) und sind somit Säugetiere (Mammalia), die im Wasser leben (Meeressäuger). Delfine sind die vielfältigste und mit fast 40 Arten größte Familie der Wale (Cetacea). Sie sind in allen Meeren verbreitet, einige Arten kommen auch in Flüssen vor. 


Und dann waren sie da. Die süssen Puffins, welche früher von den Isländern gejagt und gegessen wurden. Zahlreich, schwammen sie im Meer, flogen durch die Luft oder sassen auf und am Fesen in ihren Nestern auf der Insel Ludey.

 

Info:

Ludey ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Bucht von Skjálfandi, die nur etwa 4,5 Seemeilen von Húsavík entfernt liegt und den Namen «Puffin Island» trägt, weil sie während der Brutzeit eine der größten Papageitaucherkolonien Islands beherbergt. Ausflüge nach Lundey werden von Húsavík aus angeboten, wobei Boote die Insel umrunden, um die Vögel aus der Nähe zu beobachten, da das Betreten der Insel zum Schutz der Tiere nicht gestattet ist.  

Ohne gute Kamera ist es schwieig diese wirklich süssen, Tiere auf einem Foto zu erfassen, wenn sie aktiv unterwegs sind. Übrigens diese Tiere können nicht im Flug gleiten, sie müssen immer mit den Flügel schlagen. ansonsten würden sie runterfallen wie ein Stein... Sie bleiben ein Leben lang mit demselben Partner zusammen. 

 



 Info: 

Der Papageitaucher (Fratercula arctica) – auch Papageientaucher oder Puffin genannt – ist eine Vogelart aus der Familie der Alkenvögel (Alcidae). Die Art brütet in Erdhöhlen an und auf Klippen oder an deren Fuß im Nordatlantik sowie im westlichen Nordpolarmeer. Aufgrund der gebietsweise stark schrumpfenden Populationen stuft die IUCN den Papageitaucher seit 2015 als Vulnerable (gefährdet) ein. 

Mit einer Körperlänge von 28 bis 34 cm und einer Flügelspannweite von 50 bis 60 cm ist der Papageitaucher etwa so groß wie eine Haustaube. Männchen sind etwas größer und schwerer als Weibchen.

Ein Papageientaucher lebt in Freiheit etwa 20 Jahre. Das älteste bekannte Individuum wurde 36 Jahre alt. Die Altersbestimmung ist für die Forscher deshalb schwierig, weil Beringungen nach Jahren in Höhlen und im Salzwasser kaum lesbar sind.

 Außerhalb der Brutzeit, also von Ende August bis Anfang April, leben Papageitaucher ausschließlich pelagisch auf dem offenen Meer. 

Ich hatte auch ohne gutes Fotos, meinen Spass diese Tiere zu beobachten. Zudem kannst du überall auf den Färöer und Island schöne Postkarten, Magnete und was weiss ich alles kaufen mit ihnen drauf. Sie sind süss, da ich sowieso Vögel mag, war es ein tolles Erlebnis für mich.

Ein neugieriger Seehund schwamm plötzlich gegen unser Boot zu. Die sind zum anschauen süss. Jedoch in der Natur nicht zum kuscheln!😀 Nun waren es schon drei verschiedene Tiere, die wir bestaunen durften. 😍



Unser Schiff fuhr weiter in den Norden hinaus aufs offene Meer. Und bei diesem sonnigen Wetter, war es einfach sooo schön! Jeder Wal bewegt sich unter Wasser. Daher vermute ich muss Frau schon Glück haben um einen zu sehen. Und was für ein Glück ich hatte!


Da war er...! Das Geräusch das er macht, als er die Luft ausatmet und das Rauschen der Wellen, war das einzige Geräusch das wir höhrten auf See. Für einen Moment war die ganze Truppe auf dem Schiff still. Natürlich hatten viele die Kamera gezückt und doch genoss es Jeder dieses schöne Tier von so nah und live zu sehen. Ein paar mal noch atmete der Wal durch das Blasloch und dann tauchte er ab. Nicht ohne vorher die Schwanzflosse wie im Film zu zeigen, bevor er weg war... 








Nun hiess es warten... Ich weisst nicht warum, doch ich begab mich nach hinten vom Boot. Und ach einer Weile, war ich auch die erste die ihn sah. ``7 a.m.`` rief ich, da unser Guide uns voher erklärte, dass wenn wir etwas sehen, das Boot wie eine Uhr betrachten sollen und somit die Uhrzeit als Richtungsangabe rufen sollen. 


Da war er also wieder... Und das gleice Spiel folgte... Ca fünf mal stiess er Luft aus bevor er wieder untertauchte. Wieder wurde es still auf dem Boot, wieder genossen alle dieses Ereignis, welches wir erleben durften. 

Ein weiteres mal tauchte er ab... Und ein weiteres mal sah ich ihn als erste wieder... Ich machte ein paar Videos und Fotos, konzentrierte mich, jedoch auch darauf diesen unbeschreiblich schönen Moment einfach zu geniessen... 


Einem Buckelwal von nahem zu sehen, mit dem Wissen, dass von dem wenigen was ich von ihm sah, noch viel mehr unterwasser war, zu wissen, dass er so riesig ist, war faszinierend. Was will ich hier Worte verwenden, die diesen Moment eh nicht würdigen. Versucht euch anhand der Fotos, dieses wunderbare Erlebnis vorzustellen...

 





Das gab es noch auf dem Schiff zum aufwärmen.



Langsam fuhr, das Schiff zurück in den Hafen. Voller Passagiere mit strahlenden Gesichtern. Ich konnte noch nicht weiter fahren. Also kehrte ich noch kurz im Gamli Baukur ein, setzte mich auf die Terrasse und lies dankbar das erlebte revue passieren...😍


 

Bis zum Goðafoss waren es nur vierzig Minuten. Von der Sonne fuhr ich wieder Richtung Wolken... Aber diese Aussicht, war sehr schön! 






Info: 

Er liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Þingeyjarsveit im Nordosten des Landes nahe dem Anfang der Sprengisandur-Hochlandpiste in Sichtweite der Ringstraße. Östlich des Goðafoss liegt der Ort Laugar.  Das Wasser des Skjálfandafljót stürzt über einer Breite von 158 m, die von drei Felsen unterbrochen wird, etwa 11 m in einem weiten Bogen in die Tiefe.  Der Wasserfall wurde am 12. Juni 2020 vom isländischen Umweltminister Guðmundur Ingi Guðbrandsson unter Naturschutz gestellt. 

Der Sage nach soll der Gode und Gesetzessprecher Þorgeir Ljósvetningagoði Þorkelsson um das Jahr 1000 n. Chr., nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion, die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben. Daher der Name (= Götterwasserfall). Ein Kirchenfensterbild in der Domkirche von Akureyri (Akureyrarkirkja) erinnert an diese Geschichte. 









Auch hier sind die Felsen speziell Geformt. Es ist möglich zum Fluss hinunter zu gelangen und den Wasserfall von unten zu bestaunen. Wuchtiges Teil! Da steckt Kraft drin. Das Wasser fliesst hier runter mit einer unglaublichen Wucht. Ein paar Minuten stand ich einfach nur ehrfürchtig davor... 

Das Wetter bockte mitlerweile rum. Und da ich hungrig war, suchte ich mir in der nächsten Stadt, die auf meinem Weg liegt ein gutes Restaurant.



In Akureyri ist das Aurora Restaurant. Bitte hier das grosse Portemonaie mitnehmen. Es lohnt sich! Hmmm was für ein Zungenschmaus.




Satt und mit einem ziemlich leeren Portemonaie, fuhr ich zu meinem nächsten Übernachtungsort...





Über Airbnb habe ich Waterfront Fjord House gefunden. Da gab es sogar eine Waschmaschiene mit zwei Tups für zwei Wäschen. Was für ein Glück. Ich machte meine Wäche und ging zu Bett während draussen noch die Sonne schien, jedoch eigentlich schon der nächste Tag angebrochen war...  

 

Tag 3

28.06.2025 

Der nächste Morgen begann entspannt... Sehr entspannt... Denn nachdem ich die tolle Wohnung Besenrein verlasssen hatte fuhr ich ein Stück zurück nach Hauganes... Dort badete ich in einem mehr oder weniger solala Hot Tup... Und kühlte mich anschliessend im Meer ab. Das Wetter war mystisch...




Später fuhr ich weiter in den Norden.. 



In Ólafsfjörður machte ich Rast im Kaffi Klara... Als ich sah, welch feine Suppe die am Nachbarstisch assen, bestellte ich mir auch eine! Und das war eine wirklich gute Idee! Mhh war die fein! 



 












Frisch gestärkt, fuhr ich zu meinem nächsten Ziel... Nun eiiigentlich wäre ja dort so eine kleine Sehenswürdigkeit. Ein Hügel mit Aussicht auf einen See... Doch ich wollte die andere Sehenswürdigkeit sehen. 😍 Dafür musste ich jedoch noch in Blönduos halten, weil ich dort Hundeleckerlies kaufen musste. 😊





Info;  

Vatnsdalshólar („Vatnsdalskullarna“) ist eine Hügelgruppe im Nordwesten Islands. Sie liegt am nördlichen Ende des Vatnsdalur auf einer Fläche von etwa 5,5 km². Erdrutsche kommen im Vatnsdalur-Tal häufig vor, insbesondere in der Nähe der Vatnsdalshólar-Hügel, die aus losem Gestein und Kies bestehen.



Vatnsdalshólar View point ist einfach zu erreichen. Dort gibt es eine Treppe die auf einen Hügel führt wo die Aussicht auf dieses wunderbare Land genossen werden kann... Doch der Höhepunkt war, als der Hund angerannt kam. Laut Googel Maps heisst er Buggi. Viele beschreiben ihn als sehr lieb und nahmen wie ich ein paar Hundeleckerlies mit. Das gab es auf keiner meiner Reisen Weltweit bis jetzt, dass ein Hund eine Sehenswürdigkiet war. 







 

Ewig konnte ich natürlich nicht beleiben. Ich verabschiedete mich von dem süssen Hundi und fuhr weiter.


Und ab jetzt gibt es nur noch wenige Fotos, weil ich zwei Junge Autostöppler aufgabelte. Sie standen im Regen wurden fast vom Wind weggeweht und waren sehr Dankbar, dass ich sie mitnahm. Sie wollten in den Süden. Da ich der Zeit wegen den Nordwestlichen Arm der Insel nicht mehr bereisen konnte, nahm ich sie mit. Allerdings hielten wir noch biem  Grábrók Volcano. Da war das Wetter auch wieder ein bisschen besser.

Die Jungs und ich spazierten auf dem Krater herum und genossen die schöne Aussicht. 










Info:  

Grábrók ist der größte von drei Kratern im Umland, die auf einer vulkanischen Spalte liegen. Vom Parkplatz aus kann man einem neu gemachtem Fußweg folgen, der etwas verzweigt bis zum Rand des Kraters führt. Hölzerne Fußstege sind übrigens mein Lieblingsmotiv in der Landschaft, man kann ganz wunderbar grafische Akzente setzen.







Auch dieser Stopp hat sich sehr gelohnt! Die Farben der Landschaft kombiniert mit dem blauen Himmel ergab tolle Fotomotive. Es war ein toller Moment dort Oben auf dem super tollen Weg herumzulaufen. Wer da langfährt muss unbedingt dort anhalten. 



In Borgarnes lud ich die Jungs auf ihren Wunsch bei einem Supermarkt aus. Für mich ging die Fahrt in den Norden weiter.




Die nächsten Nächte schlief ich im Langaholt Hotel. (günstig, freundlich, nah am Meer, Frühstück ok) Na dann gute Nacht... 😋

 


  

Tag  4

29.06.2025

Die letzten Tage waren voller Abenteuer und Wunderbaren verschiedenen Eindrücke. Darum entschied ich mich es ruhiger anzugehen. Ich fuhr nach dem Frühstück zur Rauðfeldsgjá Schlucht.




Dort kannst du ein bisschen herumspazieren und die Landschaft geniessen. Wieder ein paar wundervolle Fotomotive... Ich genoss die Landschaft, kam zur Ruhe und entspannte mich auf meinem Spaziergang... 
















Elefant?







 

Später fuhr ich weiter in den Westen dieses Arms der Insel...  Mein nächster Stopp war beim Hólahólar Krater. In den kannst du einfach hinein fahren. Mit dem Auto! Also fuhr ich mit dem Auto in einen Vulkan Krater.😀





Nun, dass war aber auch gerade das einzige was Frau dort machen konnte... Ich alberte ein bisschen herum, rief nach dem Echo und machte ein paar Selfies. 

Und daaaannn... Fuhr ich einfach weiter... 


In Hellissandi gibt es eingies zu entdecken... 




 Info; 

Hellissandur ist ein kleiner Fischerort. Der Fischfang hat hier eine lange Tradition. Schon im Mittelalter befand sich hier wegen der nahen reichen Fischgründe ein Fischerort, gemäß den Quellen wohl das erste in Island existierende Dorf. In früheren Zeiten standen die Frauen am Quai, wenn die Boote zurückkamen, und die Männer mussten alle an Deck stehen, damit man sehen konnte, dass keiner vermisst wurde. Die Frau mit den besten Augen (später dem besten Fernglas) wurde gefragt, ob der jeweils eigene Ehemann auch dabei sei.

Unteranderem gibt es ein Museum und Cafe. Laut den Öffnungszeiten hatte ich nicht mehr viel Zeit. Also begab ich mich erst ins Kaffe und genoss erst ein Hot Sandwich und danach einen super süsses, leckers, riesiges Stück Kuchen. 😀😄 





Und obwohl, das Kafe danach schloss, durfte ich mich draussen noch umsehen. Das war schon interessant in so ein kleines Haus rein zu schauen. Und zu sehen wie die Menschen früher mal gewohnt haben. Falls es wirklich so war... Denn wer weiss, das eigentlich genau? Ich musste ganz schön den Kopf einziehen. Es war Eng da... 







Zudem gab es Draussen interessante Informations Tafeln. 








Das war jedoch nicht alles was es in Hellissandur zu sehen gab. Das Dorf ist voller toller Graffiti. Ich versuchte mir alle anzusehen. Das eine war echt faszinierend. Ein Wikingerschiff mit Walen und Eisbergen. Davor stand ich läger...

 









 

Nun hab ich mich entschieden, ich steige nicht ins Graffiti Geschäft ein... Meine supi Schmetterlinge die immer grösser als das Haus waren, reichen nicht um denen hier Konkurrenz zu machen.😄 

Wie soll ich nun meine weiterfahrt beschreiben...? Ich fuhr auf der Strasse und hielt mal da und dort, machte einmal einen Kreis, Fotogrfierte Pferde und Landschaft, zog Regenjacke an und wieder aus, fuhr mal auf guten und mal auf nicht ganz so guten Strassen, hielt wieder an für ein bis tausend Fotos und genoss den Tag...















Ein Stopp war lehrreich... 





 

 

 

Schliesslich erreichte ich den Leuchtturm in Stykkishólmur... Da kam gerade die Fähre an... Und die öffnete ihr Maul. Wie ein Haifisch. Sah super aus.😄



 

Info: 

Die Stadtgemeinde Stykkishólmur liegt im Westen Islands in der Region Vesturland an der Nordseite der Halbinsel Snæfellsnes.  Am 1. Januar 2023 hatte die Gemeinde 1308 Einwohner und ist damit für isländische Verhältnisse einer der größeren Orte außerhalb der Hauptstadtregion rund um Reykjavík. Auf der Insel Súgandisey, die heute durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist, steht ein kleiner roter Leuchtturm aus dem Jahre 1948, der vom Hafen aus über eine Treppe erreicht werden kann.












Ich sah zu wie die Fähre ankam und ein Segelboot wegfuhr... Der kleine Leuchtturm wurde fast zur Nebensache. Hier Oben gibt ist die Aussicht aufs Meer und die Stadt super. Und die Sonne machte später auch noch mit bei meiner Fotosession. 😊



Abendessen gab es sehr spät im Restaurant Sjavarpakku. Sah nicht nur sehr fein aus, es war auch super! Obwohl es ''nur'' eine Vorspeise war.


Und wie schon öfter die Tage fuhr ich gegen Mitternacht bei hellem ''Tageslicht'' zurück zum Hotel...



Gute Nacht.

 

 

Tag  5

30.06.2025

Sonne und blauer Himmel. Na dann, auf zum Strand! Schliesslich lag das Hotel, nebst an einem Golfplatz auch an einem Strand. Ich habe vorher extra noch gefragt, ob es einen Weg zum Strand gibt. Die Antwort war; Ja, die Vögel sind einfach ein bisschen laut... Nun sie waren nicht nur laut! Nein! Sie griffen auch an! Weil diese Viecher genau das Nisteten wo der Weg zum Strand war. Und sonst war abgesperrt oder Golfplatz. Ich weiss nun wie Alfred Hitchcock auf die Idee mit dem Film die Vögel kam. 





Ansonsten wäre ja die Küstenseeschwalbe ein schöner Vogel...


Info: 

Die bis 38cm große Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) ist der Vogel mit dem längsten Zugweg. Während sie in praktisch allen arktischen Gebieten der Nordhalbkugel brütet, verbingt sie den Winter in der Antarktis und legt dabei jährlich eine Flugstrecke bis zu 30.000 km zurück. Küstenseeschwalben sind Stoßtaucher und suchen die Wasseroberfläche im Suchflug ab. Haben sie eine Beute entdeckt, stoßen sie mit angewinkelten Flügeln nach unten und verschwinden vollständig im Wasser. Die Vögel brüten in großen Kolonien in Küstennähe und reagieren während der Brutzeit sehr aggressiv auf Störungen, indem sie sich laut kreischend auf den Eindringling stürzen.

Es hatte sich abergelohnt. Der Strand war sehr schön. Und es war niemand da!😀 Die Wellen waren hoch und rauschten vor sich hin. Der Himme erstrahlte in Blau! Einfach fantastisch! 







Irgendwann fühlte ich mich ein bisschen beobachtet... Dann sah ich ihn! Der Seehund war gut getarnt in den hohen Wellen. Mir gelang jedoch ein Foto! 😀



Natürlich musste ich auch wieder den selben Weg zurück bei den Vögeln durch. Es war für sie wie auch für mich, nicht angenehm. 



Beim Autoli angekommen, in das ich schon vorher mein Gepäck brachte, stieg ich sogleich ein und fuhr weiter in den Süden von Island... Es gab mal hier ein Stopp und mal da, und den ganzen Tag super Wetter...



















Unteranderem führte mich die Reise auch durch den Thingvellir-Nationalpark. Durch den ganen Nationalpark hindurch ist Tempo 50km/h. Dies entschleunigt so schön. Und obwohl es mehr Fahrzeuge hatte auf dieser Strecke, stand ich alleine beim Hrafnagjá Observation Deck. Von dort siehst Du auf den Canyon hinunter...






Info: 

Hrafnagja ist ein 7,7 Meter langer Canyon mit einer Breite von 68 Metern im Thingvellir-Nationalpark in Südisland.

Bald erreichte ich meine nächste Unterkunft. Auch hier wieder bei Airbnb gebucht. Abgelegen, neben einem Bauernhof. Eine schöne, kleine, sehr saubere Wohnung mit gut eingerichteter Küche. Dies sollte für die nächsten drei Nächte mein ''zu Hause''sein... 



Ausser im Supermarkt einkaufen und die Füsse hochlegen tat ich an dem Tag nichts mehr... 

 

 

Tag  6

01.07.2025

Dieser Tag begann mit dem üblichen Wetter auf Island. Sonne, dann bewölkt, mit trotzdem ein bisschen blauem Himmel u.s.w. mein Ziel war mal wieder ein Wasserfall. 😃 Unterwegs sah ich auch wieder ein paar Pferde. 






Info: 

Islandpferde gelten als robuste Tiere, die von den Wikingern nach Island gebracht wurden. Sie gelten als besonders robust und ruhig. Zudem beherrschen sie zwei eigene Gangarten, den Rennpass und den Tölt, den sie im Sand und im steilen Gelände auf der Vulkaninsel brauchen können. Islandpferde sind Ponys nach der klassischen Größe, aber von den Isländern und vielen Fans werden sie als Pferde bezeichnet, da sie die genetische Konstitution, Kraft und den Charakter eines Pferdes besitzen und auch Erwachsene tragen können. Die offizielle Bezeichnung ist Islandpferd, aber der Begriff Islandpony ist ebenfalls gebräuchlich und korrekt, wenn man die Größe betrachtet.  

 

Über den Hvita River und vorbei an weiterer schöner Landschaft ging meine Fahrt weiter.







Unterwegs sah ich Kinder die Müll am Strassenrand sammelten in leucht gelben Westen. Finde es gut, wenn schon früh in der Schule über dieses Thema gesprochen wird. 

 

Von weitem siehst du den Wasserfall schon. Und falls nicht, dann die vielen Autos, welche dorhin fahren.. 




Es hat mir wirklich sehr viel Spass gemacht diesen Wasserfall zu besuchen. Dort hinten durch zu laufen ist nicht gerade wie auf einer fünfspurigen geteerten Autobahn, sondern Natur pur über Stock und Stein. Einfach ein tolles Abenteuer. Zudem duscht dich der Wasserfall ab und zu je nach Wind. Nass wirst du auf jeden Fall! 😄😄😄 Egal ob von der rechten Seite, Hinten odr von der linken Seite. 😀 Viele drehen, nachdem sie hinter dem Wasserfall waren wieder um, nur die hartgesonnten und lustigen spazieren stolpernd über die Steine nach Vorne und lassen sich baden. 😁Also ich! Hihi

Meine Frisur vorher




Der Weg...



Meine Frisur nachher

 Info:

Der Seljalandsfoss liegt in der Gemeinde Rangárþing eystra an der Ringstraße zwischen Hvolsvöllur und Skógar direkt bei der Abzweigung der Piste Richtung Þórsmörk. Der Fluss Seljalandsá stürzt hier 66 m tief über die ehemalige Küstenlinie in die Überschwemmungsebene des Markarfljót, in den er kurz darauf mündet. Der Wasserfall liegt wie sehr viele seiner Art, darunter auch der ebenfalls berühmte Skógafoss, unterhalb des großen Gletscherschildes Eyjafjallajökull. 




Natürlich hat es wo viele Touristen sich tummeln auch ein kleiner Souveneir Laden. Dort drin war es schön warm und meine Hose trocknete ein bisschen. Als Gegenleistung kaufte ich eine Kleinigkeit.

Bald darauf ging meine Reise weiter... Immer wieder zog es mich ans Meer. Bei Landeyjahöfn würde eine Fähre auf die Inseln Vestmannaeyjar fahren. Doch werder Zeit noch Geld wollte ich aufwenden um dort hinzufahren. Stattdessen malte ich ganz Grosse Buchtaben in den Sandstrand der dort war. Es windete allerdings so sehr, dass ich ausser einer Sandwich Pause nicht mehr lange dort verweilte. 





Was auch immer wieder am Meer steht, sind Leuchttürme. In Island sind nicht alle Leuchttürme rund...  


Info:

Manche Leuchttürme sind eckig, weil ihre Form von der lokalen Topografie, dem Untergrund oder der gewünschten Stabilität beeinflusst wird, und eckige Formen bieten einen starken, vielseitigen Fuß für den Turm. Manche Leuchttürme sind rund, weil diese Form dem Wind und Wellen weniger Angriffsfläche bietet und sie stabiler macht, besonders bei Sturm und Tsunamis.

Ein kleiner Spaziergang bot sich an. Unteranderm begenete mir auch noch eine Dame mit Hund. Wollte mit dem Hund ein Foto, aber der rannte lieber umher..😄 Also lies ich ihn rennen und begab mich zum Meer.😄 Es war sehr windig, ansonsten ruhig. Ich genoss die Natur und liess alles auf mich wirken. 







 Ein wirklich schöner Ort beim Knarrarós Lighthouse
Knarrarósviti. 
  


Info:

Der quadratische, zweistufige Leuchtturm wurde 1938–1939 erbaut und war Islands erster Leuchtturm aus Stahlbeton. Der Leuchtturm wurde von Axel Sveinsson entworfen und war von den Ideen von Guðjón Samúelsson (1887–1950), dem Staatsarchitekten Islands, beeinflusst.Der Turm ist 26,2 Meter hoch und unbemalt.
Der Leuchtturm liegt etwa 5 Kilometer von der Stadt Stokkseyri entfernt. Das Gelände ist für Besucher geöffnet, der Turm ist jedoch geschlossen.


Da der Tag noch lang war, wie immer auf Island im Sommer, unternahm ich noch mehr... Als erstes gab es was leckeres zu Essen. Im Selfoss ging ich ins Krisp Restaurant. Mhh das war sehr lecker was es dort zu Essen gab.🥰 

 



Ich mag die Ampeln in dieser Stadt... 


 

Meine Reise ging weiter zum Kerið Krater. Auch hier war es eine gute Idee erst gegen 22:oo Uhr dort zu sein. Ich konnte noch Eintritt bezahlen und danach alles fast alleine anschauen. Um zehn Abends schliesst das Eintrittshäuschen. Du kannst danach zwar noch den Krater besichtigen, jedoch fände ich es unverschämt...







Info: 

In der eruptiven Phase vor etwa 5000–6000 Jahren förderte die Kraterreihe Tjarnarhólar einen Großteil der Lavamassen des Grímsneshraun (hraun ist die isländische Bezeichnung für Lava bzw. Lavafeld), das sich über ca. 54 km² erstreckt. Man schätzt die Lavamasse auf 1,2 km³. Insgesamt besteht dieses Grímsnes-Vulkanfeld aus 10–12 meist relativ kleinen eruptiven Zentren. Die meisten Vulkane dort sind eher unauffällig, weil sie flach und bewachsen sind. Drei Vulkane sind aber gut sichtbar: Kerið, die etwas höheren Seyðishólar (214 m) und Kerhóll. Der Krater ist 55 m tief. Der Kratersee in Kerið hat eine Größe von ca. 270 mal 170 m und damit eine Fläche von etwa 0,05 km². Die Wassertiefe schwankt zwischen 7 und 14 m. 



Zudem scheint die Sonne nicht bis zum See hinunter... Auch hier ein wunderbarer Ort. Die Natur hat hier was tolles gezaubert. Die farben, die Magie in der Luft und die Vögel die ihren Durst stillen wollen.   


Es ist möglich auf einem gut gepflegten Weg auf dem Krater umher zu laufen. Und auch hinunter in den Kater. Als ich unten war und die Hand ins Wasser streckte um die Temperatur zu fühlen, ob es Badewasser wäre flog ein Vogel neben mich unt trank das Wasser. Es war ein schöner Moment. Ich fotografierte und beobachtet ihn. Kleine Fische sprangen aus dem Wasser und fingen Insekten... 




 Info: 

Da Krater in der Regel kreisförmig sind und von einem höheren Kraterrand umgeben sind, besitzt ein Kratersee nur kleinere Zuflüsse und häufig keinen Abfluss. Typischerweise füllt sich ein Krater durch Regenwasser (oder aber, vor allem bei Maaren, durch Grundwasser) und erreicht sein Gleichgewicht durch Versickerung und Verdunstung. Durch Erosion kann im Laufe der Zeit ein (oberirdischer) Abfluss entstehen oder es kann sich auch ein Durchfluss bilden, wie beim Lake Taupō auf Neuseeland, der vom Waikato River durchflossen wird. 

 

 

So Oft fehlen mir die Worte um manche meiner Reisemomente zu beschreiben... Ich bin einfach sehr dankbar, dass ich immer wieder so Glück mit dem Wetter und schönen Begegnungen habe.

 

Es war ja eigentlich schon spät... Doch ich fuhr weiter... Auch wenn die Sonne lamsam unterging...




Mein letztes Ziel an diesem schönen Tag war eine rauchende Explosion. 😄 Nur ca zwanzig Minuten von meiner Unterkunft entfernt gibt es geothermische Aktivitäten. Das alleine wäre ja keine grosse Sache, da ganz Island in fast jeder Ecke swas zu bieten hat. Jedoch hier gibt es einen Geysir. Genauer gesagt DER Geysir! 




Info: 

Der Große Geysir wurde im 13. Jahrhundert – als Erscheinung – erstmals beschrieben, ist damit der älteste bekannte Geysir und ist gelegentlich noch aktiv. Das Vulkansystem im geothermisch sehr aktiven Gebiet Haukadalur am Fuße des Lavadoms Laugarfjall im Süden der Insel ist nach ihm benannt. Der Begriff Geysir ist vom isländischen Wort geysa „herausspritzen, sich ergießen“ abgeleitet (was wiederum das Frequentativum des Verbs gjósa „sprudeln, ausbrechen“ ist), wurde im 17. Jahrhundert geprägt und bezeichnet generell geothermale Springquellen ähnlicher Art, wie sie in anderen Teilen der Welt erst im 19. Jahrhundert allgemein bekannt wurden. Das Hochtemperaturgebiet ist ca. 500 m lang und 100 m breit. Es scheint in der Vergangenheit viel größer gewesen zu sein, denn die für die Abdeckung von Springquellen typischen Silikatplatten bedecken ein Gebiet von 200.000 m2. 

Seit einem Erdbeben im Jahr 2000 ist er nun wieder aktiv, er bricht allerdings nur unregelmäßig aus. Zwischen 17. und 20. Juni 2000 erreichte der Geysir für zwei Tage eine Höhe von 122 Metern und gilt als der höchste Geysir. Die Höhe seiner Ausbrüche beträgt nun nur bis zu 10 Meter, bei allerdings verlängerter Ausbruchsdauer. 

 




 

Leider bricht dieser Geysir nicht so oft aus. Aber der Strokkur Geysir schon. Was für ein Spass und Wunder zugeleich. Immer wieder wartete ich mit laufender Kamera darauf, dass er ausbricht. Immer wieder sagte ich mir, dass ich diesmal nicht erschrecke. Und immer wieder zuckte ich kurz zusammen. 😄Jedesmal war anders. Die Höhe, die Menge und sowieso der Zeitpunkt. 





Info: Der Strokkur Geysir befindet sich neben dem nur noch selten ausbrechenden Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur auf dem Gemeindegebiet von Bláskógabyggð im Süden der Insel. Seine Ausbrüche erfolgen regelmäßig im Abstand von ca. 10 Minuten und manchmal bis zu dreimal kurz hintereinander. Die kochende Wassersäule des Strokkur erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter.




Maximal zehn andere Touristen waren wie ich gegen Mitternacht dort. Es war sehr angenehm, dort in aller Ruhe umher zu streifen und die verschieden Geothermischen Aktivitäten zu beobachten. Und weil es so ruhig war, hörte ich auch aus weiter Ferne wenn der Stokkur in die Höhe schoss... 








Parkiert hatte ich auf der anderen Strassenseite. Das Infobüro war geschlossen. Keine Ahnung ob es auch ein Restaurant und Souvernier Shop gibt. Jedoch nehme ich es stark an, da die Atraktion so besonders ist. 

Meine Unterkunft



Nun hiess es für mich zurück zu meiner Unterkunft. Ein weitere spannender und schöner Tag war zu Ende... 

 

 

Tag  7

02.07.2025

So und nun regnete es einfach. Und wieso? Der Tag zuvor, bis nach Mitternacht schönes, sonniges Wetter und nun das? Dies ist wohl das Gleichgewicht. Oder das Yin zum Yang... 

Gut das quasi in der Nachbarschaft ein Tomatenhaus steht. 😄Also, ein riesiges Tomatenhaus!!! In dem es auch ein Restaurant gibt. Allerdings emfehle ich uuuunbedingt zu reserieren! Dort fahren nämmlich ganze Busladungen voll mit Touristen hin. Zudem hat es auch nicht den ganzen Tag geöffnet. Es gibt jedoch etwas neues, was quasi ein Geheimtip ist. Aber fangen wir von Vorne an...😄