Äthiopien

Blog Kenia

Blog Tansania

Blog Sansibar

Blog Ruanda/Uganda

 



Von Ruanda flog ich ca. zweieinhalb Stunden nach Äthiopien, genauer gesagt Addis Abeba... Im Flugzeug gab es etwas zu Essen... Und ich genoss die Aussicht von meinem Platz Nr 13... 





 

Ich spazierte wie immer durch den Zoll... Der Zöllner fragte mich freudig, was ich denn so alles mache wolle in Äthiopien und wir quatschten sehr lange weiter, obwohl er mir den Pass inkl. Stempel schon lange zurück gegenben hatte. 😄

 


Land Nr 68😍

Visum: Ja!

Währung: Äthiopischer Birr

Sprache: Amharisch, Afaan Oromoo, 

Englisch in der Touristenbranche 




Hier war nun wieder eine andere Zeit Zone... Nun war ich also wieder zwei Stunden vor der Schweiz... Ich nahm mein Gepäck entgegen und spazierte Richtung Ausgang... Und was sah ich als erstes:

 



Ich dachte ja eigentlich überhaupt nicht an meine Arbeit...😄 Coop ist überall... Mit einem Taxi fuhr ich vom Flughafen zu meinem Hotel. Sie haben leider nicht auf meine E-Mail geantwortet, als ich fragte ob sie einen Shuttel anbieten. Und den hätten sie gehabt... 

Wir fuhren durch die Strassen von Addis Abeba... Auch hier herscht das geordnete Chaos mit viel gehupe und viel zu sehen...





Angekommen im Hotel Hayes (sauber, freundlich, kleiner Balkon, Wifi gut, Bett bequem, Frühstück ok) plante ich auch schon meinen restlichen Tag.



Und während ich das tat traf ich noch auf Hussain. Er war auch Gast in dem Hotel und hatte Lust Addis Abeba zu erkunden. Und da ich die Changse auf halbe Taxikosten witterte😋, fragte ich ihn, ob er nicht mitkommen wolle. Und so fuhren wir
Shola Market.

 





Unser Fahrer wollte mit uns einfach durch laufen, doch ich musste natürlich auch was kaufen, mich mit den Leuten unterhalten und einfach den Moment geniessen... Auch Hussain, der aus Indien kam, war voll begeistert dabei und kaufte was Süsses zum ausprobieren. Die Menschen sprachen sich gegenseitig mit Sista oder Brother an. Die älteren Damen mit Mama. Ich mochte das! Zur Begrüssung sagten sie "Salam".  Dies kommt vermutlich von Sala Aleikum (Friede mit dir). Das wiederum kommt eigentlich vom Muslimischen, obwohl die meisten äthiopisch-orthodoxe Christen sind... Ich mag das mischmasch und das friediche beisammen Leben... 

 






















Als die Sonne langsam unter ging fuhren wir zur Bole Medhanialem Church.


Wir kamen gerade gegen sechs Uhr an. Die  Menschen versammelten sich vor der Kirche und beteten. Da ich schon wusste, das hier andere Regelen gelten, brachte ich ein Tuch mit, welches ich mir um die Beine schwang, da ich kurze Hosen trug. Wir standen draussen ud hörten dem Gesang zu. Ich betrachtete die Kirche. Als der Gesang/das Gebet zu Ende war umrundeten wir die Kirche und sahen sie uns von aussen an. 

 










Info:

Die Bole-Medhane-Alem-Kathedrale wurde 1924 erbaut und 1931 unter der Leitung von Kaiser Haile Selassie fertiggestellt. Die Kathedrale wurde von einem indischen Architekten namens Zenaye Workeneh entworfen, der äthiopische Architektur mit europäischer Architektur verbindet und nach der Heiligen Dreifaltigkeit zur zweitgrößten Kathedrale Äthiopiens und zur zweitgrößten Kathedrale Afrikas wurde.Die Bole-Medhane-Alem-Kathedrale zog jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Es ist ein wichtiger Ort als religiöses und kulturelles Zentrum sowie als Sitz der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Kirche.Das Kirchengebäude wurde aus Stein, Holz und Marmor erbaut und die Außenfläche bestand aus Granit, während das Innere Buntglasfenster, aufwendige Schnitzereien und kunstvolle Verzierungen enthält. Das Kirchengebäude bietet Sitzplätze für über 5.000 Personen gleichzeitig.

 

Nun waren wir ein wenig hungrig... Wir baten unseren Fahrer, er solle uns zu einem guten Restaurant fahren. Gesagt gethan. Es gab ein riiiesiger Salat und komische, jedoch feine Nudeln.😄 Hussain und ich teilten uns die Rechnung... Den Rest packten wir ein und geben es zwei Menschen draussen, die hungrig waren... 

 

 




Dann fuhren wir zurück zum Hotel. Ich wollte am nächsten Tag eigentlich viel mehr erleben... Jedoch wurde mir von vielem abgeraten. Zum Teil weil es nicht sicher sei und auch weil die Strassen nicht gut seien um einen kurzen Tagestrip zu machen. So entschied ich mich für zwei andere Dinge und bestellte einen Fahrer für den nächsten Tag... Wir trafen im Lift noch den Pagen und ich fragte ihn ob es im Obersten Stockwerk eine tolle Aussicht gäbe? Er grinste und liess uns mitfahren...




Später fuhr ich zurück in den 4.Stock und genoss die letzte Nacht in einem grossen Bett.😄

 

Tag 2 

12.o2.2o25 

Der letzte Tag meiner Reise begann mit einem kurzen Frühstück... 

 






Dann hohlte mich der Fahrer ab und wir fuhren auf den Mount Entoto... Wow was für eine schöne Aussicht auf Addis Abeba! Einfach einen Moment verweilen... Einfach in der Sonne stehen und den Moment geniessen... 

 






Oben auf dem Hügel, stehen die Buchstaben für Ethiopia, dass heisst ohne das T. Dort ist Platz für die Touristen, sich hinzustellen und das T zu ersetzen. Wer Addis Abeba besucht, muss unbedingt auf den Mount Entoto! 

 






Nebst dem Aussichtspukt, der Schrift, einem kleinen super süssen Kaffe und diversem anderem coolem Zeug, ist es für Frau auch möglich ein bisschen spazieren zu gehen...  Es gibt einen sehr langen Weg, der geteert ist. Auch für Fahrräder geeignet, obwohl wir kein einziges sahen. 😀Ich wusste nicht wie lange der Weg sei würde, ich war ja die Touristin... Mein Fahrer, der schon öfter hier war, hatte vermutlich vergessen wie lage der Weg war...😄Nun, ich liebe das Abenteuer... Und so schlenderten wir los... Mein Fahrer war öfter am Telefon, darum lief ich manchmal ein bisschen vor ihm, manchmal ein bisschen hinter ihm... So hatte ich genug Zeit, einen Schmetterlig zu beobachten und Fotografieren, dem rauschen, des Windes in den Bäumen zu lauschen und einfach die Ruhe ausserhalb der lärmigen Stadt zu geniessen...

 















 Wir sahen auch Frauen, die Äste sammelten und diese dann weg trugen. Es muss sehr schwer sein und ist eine krass harte Arbeit, die jedoch laut meinem Fahrer, hier mehreheitlich nur von Frauen gemacht wird. 

 


Irgendwann trafen wir auf Polizisten oder Parkwächter... Diese erklärten uns, das der Weg noch sehr lang sei...  Sehr lang... Alsooo, drehten wir um und liefen aaalles wieder zurück. Es war wundervoll! 😀



 

Ich hatte ja Zeit... Und dies ist einfach ein wunderbares Gefühl und muss unbedingt bei jeder Reise vorkommen. Es kann nämmlich passieren, dass eine Reise zu voll gepackt wird mit Aktivitäten und Dingen und es dann am Ende ein zu grosser Stress ist. Es ist soo wichtig auch einmal ein wenig die Seele baumeln u lassen... Zudem muss das gesehene auch verarbeitet werden. Ich war schliesslich auf einem anderen Kontinent.😍 😍

 



Irgendwan waren wir wieder zurück beim Ausgangspukt... Dort kaufte ich ein paar Bananen Kaugummi und danach begaben wir uns ind Cafe. Dort trank ich sehr feinen Kaffee. Ein tolles Erlebnis! 😄





Leider ging es dann wieder runter in die Stadt... Zurück in den Lärm, den Verkehr und das Gewusel der vielen Menschen... 








 


Wir fuhren zum Merkato... Das Auto wurde geparkt und mein Fahrer spazierte im Stechschritt drauf los. Ich hinterher... Vorbei an den LKWs, den vielen Menschen die sie Abluden und den Eseln. Und ja ich meine die Tiere! 😀Es war ein unglaubliches Durcheinander das einfach funktionierte. Auch hier überraschte ich den Fahrer weil ich mit den Leuten anfing zu reden und auch hier und da mal etwas kaufte.





Ein paar Haargummis reicher verliessen wir diesen wunderbaren Ort voller Menschen in einem Durcheinander das funktioniert...



 

Info: 

Mercato ist der größte Freiluftmarkt in Afrika. Er erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer und beschäftigt schätzungsweise 13.000 Menschen in 7.100 Geschäftseinheiten. Die Hauptwaren, die über den Merkato transportiert werden, sind lokal angebaute landwirtschaftliche Produkte – vor allem Kaffee.Vor dem heutigen Mercato gab es in Addis Abeba in der Nähe der St.-Georgs-Kirche an der Stelle, an der sich heute das Rathaus befindet, einen offenen Marktplatz, der jedoch mit der italienischen Besetzung in den 1930er Jahren endete. Die Besatzer verlegten den Markt weiter nach Westen in die Gegend um das Gelände von Fitawrari Habte Giyorgis Dinagde, das sie Merkato Dinagde nannten. So wurde das heutige Addis Merkato durch die Rassentrennungspolitik der italienischen Besatzungsregierung gegründet.Unterdessen beschränkten die Italiener das historische St. George Merkato auf Europäer und benannten es in Piazza um, wo sich Geschäfte im europäischen Stil befanden, die Waren durch Glasfenster ausstellten. Die überwiegend arabischen Händler, die dort Geschäfte besaßen, zogen schließlich eine halbe Meile weiter westlich. Im Laufe der Zeit verdrängten örtliche Ladenbesitzer die arabischen Kaufleute und seit den 1960er Jahren hat das Addis Merkato überwiegend ein lokales Flair. Der Mercato Dijino hatte keinen Plan und wuchs nach und nach in die Breite und Breite, wobei er verschiedene kategoriale Bestände, sogenannte „Terras“, einnahm.

Mein Fahrer brachte mich zurück zum Hotel...





Da ich einen late check out beantragt hatte, konnte ich noch einmal zurück in mein Zimmer, kurz duschen und mich ein bisschen ausruhen... Gegen 18:oo Uhr checkte ich aus, deponierte mein Gepäck und ass ein letztes Abendessen in Addis Abeba... 


Um 21:oo Uhr fuhr mich der Shuttle Bus zum Flughafen... 

 



Dort durchlief ich viele Securiti Kontollen und landete schliesslich bei meinem Gate. An welchem ich viele Menschen traf die nach Manchester flogen. Ich dachte nur, spätestens wenn sie mein Ticket anschauten vor dem einsteigen, würden sie schon merken ob ich richtig sei. Es stellte sich heraus, das dieses Flugzeug erst nach Genf und nach einer Stunde Aufenthalt noch nach Manchester flog... Im Flugzeug drin versuchte ich zu schlafen...





Irgendwann ging das nicht mehr. Also spiete ich Monopoly... Das ich wieder in der Schweiz war merkte ich am zwei Fränkigen Croissant das ich mir gönnte, bevor ich zu meiner Wohnadresse fuhr...😄

 





 

 

 


 

Ich muss sagen, alle 5 Länder in denen ich war sind verschieden... Afrika ist nicht gleich Afrika...😊Sei es die Menschen, der Strassenverkehr, das Kauf Angebot, die Landschaft, der Glaube und es fühlte sich auch überall anders an. Sicher habe ich mich überall gefühlt. Aufgenommen wurde ich entweder freundlich, als Sensation, neugierig und selten mal unfreundlich... Ich würde meine gesammte Reise wieder so machen und am liebsten noch länger verweilen... Bin unglaublich dankbar, dass ich, dass alles erleben durfte. Ich traf auf sehr freundlcihe Menschen und sah so viele tolle Tiere von nah! 

Bereue nichts im Leben! Geniesse Jeden Moment! Sei dankbar für deine Gesundheit und zufrieden mit dem was du hast! 

Häbits guet! Machits guet... Bis gly... Tschauiii 





jessys-adventure.jimdofree.com