Fortstzung Tansania...
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Der Wecker klingelte als es draussen noch Dunkel war... Der Weg zum Restaurant war beleuchtet. Es gab ein schnelles Frühstück, dann Zähneputzen und das Gepäck zur Reception bringen... In einer Hängematte wartete ich auf die Anderen, die auch langsam eintrudelten...
Mit dem Bus kamen wir beim Fährhafen an. Unser Guide benötigte unsere Pässe und wies uns an zu warten...Als er zurück kam verteilte er die Pässe, Tickets und ein Einreise Dokument, welches ausgefüllt werden muss.
Um auf die Fähre zu gelangen, wird das Gepäck gescannt und wir mussten wie beim Flugfafen durch den Körpersanner... Auch hier ist es ratsam, früh genug da zu sein wie am Flughafen auch. Allerdings stehen die Leute hier nicht brav in einer Schlange hintereinander an... Hier musst du einfach mit dem Strom mitschwimmen. Das grosse Gepäck wird dann seperat geladen und auch wie im Flieger reisten wir nur mit Handgepäck. Erst mal jedoch warteten wir in einem Aufenthaltsraum. Dort konnten wir auch etwas zu trinken kaufen.
Übrigens: Vor der Fähre warten immer junge Männer die einem das Gepäck auf die Fähre tragen wollen. Es ist jetzt jedoch nicht so weit, dass du dies nicht seleber tun kannst, ohne dafür zu bezahlen. Zudem werde ich als Frau eh immer unterschätz!😄
Später ging es dann auf die Fähre. Ersteklasse ist unten und ich glaube Klimatisiert. Wir waren jeoch auf dem Oberen Deck. Und das war offen. Ich glaube keiner wollte mit denen Unten tauschen. Es gab Sitzplätze wovon Jeder von uns einen ergatterte. Die letzen die kamen, breiteten Tücher auf dem Boden aus und schliefen dort. Es waren meistens Mütter mit Kindern. Auch wir schliefen Teiweise... Es war eine ruhige und chillige ca zwei Stündige Überfahrt...
Nun waren wir also auf Sansibar.😍
Auch beim verlassen des Schiffes reihte ich mich einfach wie ein Fisch in das Gewusel der Menschen ein, wo die Frauen auf einander achten und war als erste draussen neben unserem Guide Kambi. Er suchte die Anderen... Ich erlärte ihm, das manche wohl versuchten sich irgendwie einzureihen. Er Lachte und meinte hier funktioniere dies anders 😄, ich sei wohl die Einzige die das gemerkt hat. Wir standen sicher ca 5 Minuten da, bis entlich Jemand von den Anderen im Blickfeld erschien... Wir hohlten unser Gepäck und los ging es!
Auch hier fuhren wir mit dem Bus. Allerdings nur ca zehn Minuten.

Dann mussten wir zu Fuss durch Stone Town gehen. Es gab enge Gässchen und viel zu sehen. Nun erreichten wir unser Hotel. Das Spice Palace ist mitten im Zentrum von Stone Town. (Sauber, gutes Wifi, freundlich, Pool, grosse Zimmer mit allem was Frau braucht, Wäsche Dienst, Mückennetz, Bett ok.) Ein paar von uns nutzten die Zeit bei der Ankunft und gaben, wie ich auch, die Wäsche zum waschen. Sie kam wohlrichend und sauber am Abend zurück. Hier trafen wir übrigens auch die wieder, die vorher direkt nach Sansibar geflogen sind, ab Arusha.😊
Da wir gegen Mittag eintrudelten war dies zu früh um die Zimmer zu beziehen. Kambi kannte natürlich ein gutes Restaurant in der nähe. Wir liessen also unser Gepäck im Hotel und spazierten zusammen zum Buni Cafe.
.. Nach dem feinen Essen, konnten wir unsere Zimmer bezeihen.
Kambi bot uns danach an eine Städte Tour zu Fuss zu unternehemen. Nicht alle jedoch mehr als die Hälfte der Gruppe kamen mit. Wir spazierten durch die engen Gässchen...
Wir lernten viel über die Geschichte der Sklaven in Sansibar.
Info:
Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert bildete die Insel Sansibar unter der Herrschaft des Sultans von Oman ein Zentrum des ostafrikanischen Sklavenhandels. Weitere Handelsplätze für Sklaven waren die weiter nördlich gelegenen Inseln Lamu und Pate.Im 19. Jahrhundert erreichte der ostafrikanische Sklavenhandel seinen Höhepunkt. Einerseits gab es an der afrikanischen Westküste zu wenige potentielle Sklaven, was europäische Sklavenhändler dazu veranlasste, sich an die Ostküste zu verlegen und von dort Sklaven für Amerika und für Inseln im Indischen Ozean zu beschaffen. Andererseits sank später die bedeutende Nachfrage aus Amerika und dem Indischen Ozean allmählich (Verbot in Frankreich 1848, in den USA 1865, in Brasilien 1888), wodurch in ganz Afrika die Preise für Sklaven fielen und es Käufern innerhalb Afrikas und im arabisch-islamischen Raum möglich wurde, mehr Sklaven einzukaufen. So wurden vermehrt Sklaven in den Nahen Osten exportiert, aber auch an der ostafrikanischen Küste auf Plantagen, etwa den unter Said ibn Sultan angelegten Gewürznelkenplantagen von Sansibar, eingesetzt.[2] Durch umfangreiche Sklavenjagden wurden ganze Landstriche Ostafrikas entvölkert. Ein bekannter Sklavenhändler war der Sansibarer Tippu-Tip, der bei seinen Expeditionen bis in das zentralafrikanische Kongobecken vordrang. Das Bestreben, den Sklavenhandel zu bekämpfen, bildete eine der Motivationen und Rechtfertigungen für die Kolonialisierung Ostafrikas durch europäische Kolonialmächte.Ab den 1860er Jahren suchten Flotten der Royal Navy im Indischen Ozean nach Daus, in denen Sklaven transportiert wurden (dhow-chasing). 1875 verbot Sultan Barghasch ibn Said von Sansibar auf Druck Großbritanniens den Sklavenhandel in Ostafrika, dieser Handel bestand jedoch illegal bis in das 20. Jahrhundert weiter. Zum Teil verlagerte er sich vom Seeweg auf Karawanenrouten, die an die Benadirküste im Süden Somalias führten, von wo die Sklaven nach Arabien verschifft wurden. Während die Briten gegen den Sklavenhandel vorgingen, tolerierten sie die Haltung von Sklaven, insbesondere in privaten Haushalten, zunächst.Die Sklaverei selbst wurde im britischen Protektorat Sansibar 1897 abgeschafft, 1907 folgte das Verbot in der Konzession Britisch-Ostafrika (dem späteren Kenia).[6]In Saudi-Arabien gab es bis in die 1930er Jahre öffentliche Sklavenmärkte. 1956 berichteten Zeugen von einem öffentlichen Sklavenverkauf in Dschibuti, bei dem angeblich aus Tschad stammende Menschen verkauft wurden. 1924 wurde die Sklaverei im Irak offiziell abgeschafft, 1937 in Bahrain, 1949 in Kuwait und 1952 in Katar. Im Jemen wurde die Sklaverei nach dem Sturz der Monarchie 1962 abgeschafft. Im selben Jahr erfolgte die Abschaffung durch Prinz Faisal in Saudi-Arabien, wo aber von den 100.000 bis 200.000 größtenteils afrikanischen Sklaven nur einige Tausend sogleich freigelassen wurden. In Oman schaffte Sultan Qabus ibn Said die Sklaverei im Zuge einer allgemeinen Modernisierung des Landes ab, nachdem er 1970 die Macht gegen seinen Vater übernommen hatte.
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| Das war ein Fenster von den Sklaven Gefängnissen |
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| Hier bei der Kirche wurden die Sklaven verkauft |
Wie schon einst vor zwölf Jahren in Süd Amerika, konnte ich auch hier manche Orte nicht betreten. Es kingt vielleicht komisch, jedoch ging es einfach nicht. Ich fühlte so viel auf einmal und musste rückwärts wieder raus. Es ist nicht so, dass es mich nicht interessiert! Nein! Im Gegenteil. Nur sind da so viele Menschen gequält worden, dass es sich so anfühlt als ob es nur heilung gibt, wenn die Gebäude abgerissen würden und ein Baum gepflanzt wird. Das klingt noch viel absurder. Ich weiss. Natürlich soll es nicht vergessen werden! Ich finde nur, solange die Mauern bestehen, die Menschen verachtungswürdig gefangen hielten, können ihre Seelen nicht ruhen... Keine Ahnung ob das irgendwer nachvollziehen kann... Verzeihung... Ein Hilfloser Versuch, der Autorin ihre Gedanken in Worte zu fassen...
Wir schlenderten durch weitere enge Gässchen mit Läden die viel buntes anboten...
Es ist eine bunte, volle Stadt wo es viel zu entdecken gibt. Z.B. lebete hiere einst Farrokh Bulsarain. Echte Fans wissen wer das ist! 😉
Info:
Freddie Mercury wurde 1946 als Farrokh Bulsarain in Sansibar-Stadt (Stone Town wird der alte historische Teil genannt), Tansania geboren. Er ist persischer Abstammung, seine Eltern waren Parsen. Bis zu seinem achten Lebensjahr lebte er auf Sansibar und wurde dann auf ein indisches Internat geschickt.
Es gibt hier auch ein kleines Museum gleich neben dem Postamt. Wir waren allerdings nicht drin.
Abendesen hatten wir später im Lukmaan Restaurant. Das war cool. Hier gab es verschiedene Speisen und wir konnten uns selber aussuchen, was wir gerne hätten und essen möchten...
Auch dieser Tag endete sehr früh. Waren wir doch lange unterwegs und müde...
Tag 2
24.01.25
Nach einem weiteren feinen Früchstück auf der Terrasse mit tollem Ausblick, ging unsere Reise weiter...
Wer lust hatte und das waren nur drei von der Gruppe inlkl. mir, konnte mit Kambi unserem Guide noch den Jozani Forest besuchen. Der Rest fuhr direkt zum nächsten Hotel in welchem wir die nächsten und auch letzten zwei Nächte verbrachten... Wir machten uns also auf zum Jozani Forest in dem die Rote Stummelaffen leben...
Info:
Rote Stummelaffen haben meist ein schwarzes oder braunes Rückenfell, die Arme, Beine und der Kopf sind rot oder gräulich. Die Unterseite ihres Körpers ist rötlichgelb bis grau oder weiß. Manche Arten haben weiße Haare um den Kopf herum. Die Weibchen sind kleiner als die Männchen, sehen aber im Übrigen gleich aus. Wie alle Stummelaffen sind sie durch den fehlenden Daumen charakterisiert, was eine Anpassung an die baumbewohnende Lebensweise darstellt. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 45 bis 67 Zentimeter, der Schwanz wird 52 bis 80 Zentimeter lang, und ihr Gewicht beträgt 5 bis 11 Kilogramm.
Wir fanden aber noch einen anderen Bewohner des Waldes. Es war allerdings eine kurze Begenung, da das Rüsselhündchen schnell wieder im Wald verschwunden war...
Info: Die Rüsselhündchen (Rhynchocyon) sind eine Säugetiergattung aus der Ordnung der Rüsselspringer (Macroscelidea). Die fünf Arten der Gattung sind im östlichen und zentralen Afrika beheimatet. Dort bewohnen sie waldreiches Gelände mit geschlossenen Baumkronen und dichtem Laubwerk am Boden. Sie stellen die größten Vertreter der Rüsselspringer dar und haben wie die anderen auch als besonderes Merkmal eine rüsselartig verlängerte Nase. Zudem sind die Vorderbeine gegenüber den langen Hinterbeinen auffallend kürzer, das Merkmal ist aber nicht ganz so deutlich ausgeprägt wie bei den übrigen Rüsselspringern.Die Lebensweise der Rüsselhündchen ist nur teilweise gut untersucht. Sie sind territorial und leben in monogamen Paarbeziehungen, die über das gesamte Leben halten. Die Nahrung besteht aus einer Vielzahl an Wirbellosen und wird am Boden gesucht, manchmal auch ausgegraben. Charakteristisch sind die aus Pflanzenteilen gebauten Nester, die den Tieren als Unterschlupf dienen. Die Fortpflanzung erfolgt ganzjährig, ein Wurf besteht aus einem bis drei Jungtieren. Muttertiere besuchen ihren Nachwuchs nur kurzzeitig am Tag zum Säugen, eine Beteiligung des Vatertiers an der Aufzucht findet nicht statt.
Ausserhalb des Waldes gabe es Bananen und Kokusnüsse zu kaufen. Ich überlegte nicht lange und liess mir für tausend Tansania Schilling (ca vierzig Rappen) eine öffnen. Es war sehr fein! 😍
Zum Jozani Forest gehört auch ein Mangroven Wald... Dieser ist über einen Holzsteg begehbar. Unten am Boden gibt es kleine Krebse. Und es sind riesige Korallenfelsen zu finden. Es füht sich dort ein bisschen an wie in der Urzeit. Und es ist so schön ruhig...
Nach diesem schönen Erlebnis fuhren auch wir zum Fun Beach Hotel am Jambiani Beach. ( sehr schöne Zimmer, zwei grosse Pools viele Palmen, direkt am Meer, gutes Restaurant, Bar, Wifi super, SEHR zu Empfehlen!) Da wir gerade zur eincheck Zeit ankamen und meine Zimmergenossin noch am Pool lag (die anderen haben das Gepäck alle an der Reception abgegeben), durfte ich als erste auf unser Zimmer.
Ich deponierte mein Gepäck, schrieb Holly, dass die Zimmer ready waren, duschte und zog mich um, brachte ihr den Schlüssel und machte mich auf zum Meer wo gerade Ebbe war...
Später dümpelte ich noch ein bisschen im Pool herum... Einfach nichts tun. Es war wunderbar... Gegen Abend führte unser Guide uns in ein Italienisches Restaurant am Strand (zu Fuss ca 7Minuten von unserem Hotel entfert). Ich gönnte mir eine feine Pizza und genoss sie während wir in der Gruppe viel plauderten... Der Hund des Restaurants lag mitten im Speisesaal so wie bei uns im Hotel die Katzen...🙊
Wir alle gingen später gemeinsam am Strand entlang zurück zu unserem Hotel... Während die einen noch an der Bar blieben genoss ich es das Zimmer für mich zu haben und telefonierte mit der Schweiz...💕
Tag 3
25.01.25
Da wir auch an diesem Tag nur drei aus unsere Gruppe waren die nach dem Frühstück schnorcheln gehen wollten, organisierte Kambi ein Taxi. Damit fuhren wir zum Strand. Dort suchten wir und Flossen aus in unserer grösse. Ein Guide teilte die vielen verschiedenen Touristen Grüppchen auf Boote und ihre Crew ein...
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| Das grössere Boot |
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| Ausguck auf grossem Boot nach Korallen |
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| Kleines Boot |
Von da aus ging es erst mit vielen anderen auf ein kleines Boot und ab da auf ein bisschen grösseres Boot, womit bei der Kwale Sandbank anlegten. War schon lustig einfach kurz auf einem riesiegen Sandhaufen zu stehen! 😄Zudem konnten wir uns im kühlen nass kurz abkühlen...
Dieser Aufehthalt war nicht länger als ca zwanzig Minuten. Länger braucht es da ja auch nicht. Es hat Sand und drumherum Meer.😄 Wir begaben uns wieder an Bord des Schiffes und dieses brachte uns an zwei verschiedene Orte zum schnorcheln. Bei mir ist es eine Weile her, dass ich im Meer war wo es Wellen gab und ich durch einen Plastickstrohhalm atmen sollte mit einer Brille an, die ab und zu anlief.. Geduldig versuchte ich es ein paar mal inklusive Filmen mit der GoProCam... Nun ja, Meerwasser schmeckt garnicht so übel...😂 Trotzdem war es sehr schön und ich konnte viele Fische sehen. Beim runtertauchen spürte ich allerdings den Druck recht bald und ging wieder hoch in sicherheit.
Das erste mal mit Go Pro unterwasser gefilmt... Kann nur kurze Videos hochladen...
Das Meer hat mich schon immer fasziniert. Es birgt viele Schätze die vemutlich besser unentdeckt bleiben. Der Mensch hat schon viel erforscht und entdeckt da unten und doch ist es noch immer ein Geheimnis! Die Anziehung des Mondes schauckelt das Wasser umher wie es ihm beliebt und wir kleinen Menschen können noch so grosse Schiffe bauen, am Ende sind doch wehrlos. Das Meer nimmt sich was es will. Darum war ich ohne Schwimmweste (ich wollte auch ab und zu runtertauchen) immer in der nähe des Bootes... Wir wechselten noch einmal den Standort und dr Spass ging von vorne los.
Ich fragte unseren Guide ob es denn nicht die Korallen allle kaputt mache von den vielen Ankern der Boote jeden Tag. Er meinte, die Crew sei so gut, dass sie genau wüssten wo ein Platz für den Anker ist ohne ie Korallen zu beschädigen. Desshalb sässe auch immer einer Oben auf den Masten. Da GAdventure nicht empfiehlt mit den Delphinen zu schwimmen oder in die Grotten zu gehen wo sie Schildkröten gefangen hieleten, dammit die Touris mit ihnen Schwimmen können, glaubte ich ihm dies mal. Jedoch haben vermutlich alle Touristenatraktionen Auswirkung auf die Natur.
Bevor wir uns auf Kwale Island begaben, konnten wir durch das Wasser spazieren und die Korallen inkl. Mangroven bestaunen. Das war schön. Ich trug übrigens hier meine Crocs und mein Handy war in der Wasserdichten Hülle.
Wir fuhren ein Stück weiter um die Kwale Island herum und wieder gingen wir vor Anker. Durchs Hüfthohe Wasser begaben wir uns ans Ufer. Zu essen gab es viel Meeresgetier, daher viel mein Essen eher vegetarisch aus... 😃 Neben dem Grill hat es auch viele Marktstände. Diese wurden von mir natürlich besucht! Reich an zwei, drei kleinen Schätze kehrten wir zurück auf das Schiff.
Nun ging es auf direktem Weg zurück zum Festland, wo wir uns mit einem Trinkgeld verabschiedeten. Es war ein sehr schöner Tag mit vielen Erlebnissen und trotz dreimaligem Eincremen, leichtem Sonnenbrand... Diese Tour und auch die am Tag zuvor, waren nicht inbgriffen im GAdveture Angebot.
Zurück im Hotel, gab es eine kühle Dusche und dann assen wir alle Zusammen ein letztes Abendessen im Hotel...
Weil ich die Gruppe nicht fragte ob es okay sei unser Gruppen Foto zu Posten, poste ich es nicht.
Wie auch schon für Fil, sammelten wir Trinkegeld für Kabi und überreichten ihm das Geld an unserem letzten Morgen. Wer so lange und mit vielen Guides unterwegs ist, verbraucht viel Trinkgeld...
Tag 4
26.01.25
Nach dem Frühstück traffen sich Alle ein letztes mal bei der Reception zum auschecken... Dann bedankten wir uns bei Kambi und verabschiedeten uns von denen die nicht mit nach Stone Town kamen...
In Stone Town rief Kambi mir ein TukTuk. Der Abschied war schnell und schon war ich alleine unterwegs nach Nungwi...
Mit dem TukTuk hatte ich immer frische Luft und es gab viel zu sehen. Wir hielten mal noch da und dort, weil der Fahrer was erledigen musste. 🤷🏽♀️ Für mich Ok, da ich so viel Zeit hatte.😊
In Nugwi kam ich zum Hotel Boutique Ozean View (sehr sauber, wifi gut, ab und zu Strom ausfall, Generator, Pool, Restaurant, super liebes Personal, sehr nah am Strand)...
Die neue Cheffin war italienerin und hatte das Hotel am 15.Januar übernommen. Ich bezog mein Zimmer und genoss es Zeit für mich zu haben...
Gegen Abend ass ich eine kleine Portion Pasta im Restaurant, Telefonierte mit der Schweiz 💕und ging früh zu Bett...
Tag 5 - 14
26.01.25 - 04.02.25
Von nun an sahen meine Tage ähnlich aus.. Am Morgen nahm ich den Laptop mit ins Restaurant um nach dem Frühstück Blog zu schreiben...
Gegen Mittag kam die Flut jedenfalls bis der Mond wieder zu nahm, und ich ging an den Strand...
An meinem ersten Tag am Strand, sah ich zu erst das Meer in den schönsten balutönen. Es entstand das erste Foto. Doch kaum hatte ich mich umgedreht um am Strand entlang zu schlendern sah ich den Müll... Nun hatte ich 2 Möglichkeiten; ignorieren oder beim Restaurant für eine Tüte fragen und Müll sammeln. Ratet mal was ich tat...
Ich musste nicht weit laufen um eine ganze Einkaufstüte zu füllen. Ich hoffte einfach, dass von den Menschen die mir zusahen, auch nur Einer vielleicht das nächste mal den Müll in die Mülltonne wirft oder vielleicht sogar sammelt mal Jemand Anderes Müll. Auf jeden Fall, bringt nichts tun auch nichts..
Jedes Land hat eigene Regeln im Bezug der Beseitung des Abfalls. Jedoch ist es egal wie viele Länder es auf der Welt gibt, wir haben nur eine Welt. Und es spielt auch absolut keine Rolle, wo der Müll entsteht, wo er entsorgt wird oder wo er produziert wird. Eine Welt... Und vielleicht ist es ja auch gut, dass ich durch den vielen Abfall in Tansania/ Sansibar, mal wieder darauf aufmerksam gemacht wurde...
Denn auch wenn er zum Besipiel in der Schweiz entsorgt wird und wir alles in Mülltonnen packen, ist der Müll trotzdem da.
Ich will hier nicht den Moralapostel spielen. Ich teile nur meine Gedanken...
Ich ass jedes mal im selben Lokal, weil es da gutes Essn zu guten Preisen gab.
Zurück lief ich öfter mal durchs Dorf. Abseits von den Touristen... Die kleinen Kinder sahen mich an als ob ich eine Giraffe wäre, denn vermutlich sehe sie diese genauso selten wie ein Tourist in ihrem Dörfchen. 😄
Lachend riefen sie "Jamdo" was Hallo heisst auf Suaheli. Und ich grüsste zurück.😊
Wie es in vielen Ländern in Asien üblich ist, dass Männer dahin reisen um eine Frau zu treffen, so ist es hier üblich, dass Frauen hier her reisen um einen Mann zu treffen. Nun, macht was ihr wollt, aber lasst mich in ruhe! Das Problem ist, dass nun die Männer alle Frauen am Strand ansprechen. Auch wenn du "normal" angezogen bist und nicht im Bikini. Mich nervte das gewaltig. Meistens dachte ich nur; ich könnte deine Mutter sein! Nun meine Energie und meine Blicke jagten den meisten genug Angst ein, dass sie weg gingen. Jedoch ist dies sehr anstrengend...
Manchmal relaxte ich am Strand, manachmal beobachtete ich die Tiere oder die Menschen und natürlich ging ich auch baden. Ich trug nicht viel mit mir, doch das bisschen Geld und manchmal auch mein Telefon, wollte ich nicht einfach am Strand zurück lassen. Ich fragte immer andere Touristen, ob ich mein kleiner Haufen bei ihnen lassen könne, während ich im Wasser bin. Ich traf Frauen von Deutschland, Frankreich und Italien. Alle quasi aus der selben Ecke wie ich.😄
Irgendwann ging mir das Geld aus. Und so fuhr ich mit einem MotoMoto für ca 2000.- Tansania Schilling ins Zentrum von Nungwi...
Natürlich gab es keinen Helm, er fuhr jedoch anständig.... Nun, mein Geld blieb nicht lange bei mir, da es hier viele Hübsche Läden gab... 😜
Und ich musste natürlich die Bäckerei ausprobieren. 😄 Es war lecker🥰 Für den Rückweg suchte ich mir ein MotoMoto mit Licht😅
Und dann kam Isabelle. Hab ja im Tansania Blog schon gesagt, dass ich sie wieder sehen würde.
Sie verbrachte als Volontair eine Woche in der nähe von Stone Town. Doch sie fühlte sich nicht wohl und bekam wegen dem Stress auch noch einen Ausschlag... Da schrieb ich ihr, sie solle doch zu mir kommen. Die Chefin Clea hier vom Hotel war einverstanden, gegen einen Aufpreis...
Info:
Der Begriff Volontär kommt vom französischen volontaire, was Freiwilliger bedeutet. Und aus dem Englischen kennst du sicherlich das Wort volunteer. Im klassischen Sinn ist ein Volontariat daher ein zeitlich begrenzter, freiwilliger Einsatz in einer Organisation oder einer Institution.
Am ersten Tag, war sie keine 10 Minuten alleine am Strand, als ich noch Blog schrieb, dann stand sie schonwieder neben mir... Die Männer seien eine Plage und liessen sie nicht in Ruhe.
Von nun an spielte ich also Bodyguard.🤷🏽♀️
Am Morgen ging sie nach dem Frühstück zurück ins Zimmer, während ich weiter Blog schrieb im Restaurant... Am Nachmittag gingen wir an den Strand und badeten, holten uns trotz mehrmaligem eincremen einen Sonnenbrand und Abendends war manchmal wieder jedes für sich...
So vergingen die letzten Tage auf Sansibar mit dem Affen der Cheffin oder der Katze und ihren drei Jungen, die immer vor meiner Tür lag, sehr schnell und es kam auch schon der Tag an dem wir mit dem Taxi zurück nach Stone Town reisten...
Ich begleitete sie in ihr Hotel am Flughafen...
Nahm von da ein TukTuk zur Fährstation. Dort erwischte ich noch eine frühere Fähre und war somit ziemlich schnell wieder auf dem Festland...
Ich war die einzige Touristin auf dem Deck.. Dies war auch wieder eine interessante Erfahrung. Es gibt Menschen, die mit dir reden möchten und dich fragen woher du kommst, einfach aus neugierde und andere die dich mit verachtenden Blicken strafen, wenn du z.B. fragst wann die Fähre fährt... Ich bin dabei nicht böse! Es ist eine interessante erfahrung.
Angekommen in Daressalam ging ich zu Fuss zum Hotel. Einerseits weil es nicht weit war, andererseits, weil ich zu Fuss schneller war.😄
Im Hotel angekommen, fanden sie heraus, das ich im Zwillings Hotel sei. Gleicher Name, aber ein paar Strassen weiter. Eigentlich noch näher an der Fähre.. Haha🙈 Also wieder hinaus... Der Page half mir beim tragen meines Gepäcks.😅👍🏼
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| Das ist das richtige |
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| Das ist das Falsche |
Im anderen Hotel, war ein Gepäckscanner... 🤷🏽♀️ Anscheinend normal in den Modernen Hotels...
Ich fragte gleich ob ich erst gegen o1:oo Uhr auschecken dürfe da mein Flieger erst am späteren Nachmitag nach Ruanda flog. Das war kein Problem.👍🏼😊
Abendessen ass ich auf dem Dach. Es war solala, jedoch die Aussicht war nice😊
Das ich von hier aus auf 2 Moscheen sehen konnte brachte mich noch nicht zum nachdenken. Dies kam erst um o5:oo Uhr am nächsten Morgen!!!😫😫😫
Ein weiteres Abenteuer. 😅
Tag 15
o5.o2.25
Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Taxi zum flughafen und obwohl es hiess der Flieger ginge später, wurden wir plötzlich aufgerufen, weil er eben doch früher flog..😅🤷🏽♀️ Zusammen mit anderen rannten wir vom Restaurant zum Gate...
Welcome to Africa...😄
Meine Gedanken zu Sansibar sind Gemischt... Einerseits ein schöner Urlaubs Ort mit vielen Mögöichkeiten wie Schnorcheln, die Kultur kennenlernen oder die Natur. Andererseits gibt es schönere Orte um Urlaub zu machen, weit weg von Männern, die einem fast belästigen.
Es war eine tolle Zeit!🥰☀️ Und ich bin sehr, sehr Dankbar, dass ich das Privileg hatte, hier Urlaub zu machen.🥰
Ein wiedersehen wird es vermutlich nicht sobald wieder geben wenn überhaupt...



























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