Diesesmal gibt es ein bisschen anderer Reisebericht...
Mit Easyjet flog ich in den Kosovo. Dieses Land war nicht nur auf meiner Reiseliste, sondern ich habe eine besondere Verbindung...
1997 als ich noch klein war, (jung bin ich ja immer noch đ) kam ein MĂ€dchen zu uns in die Schule. Sie kam aus dem Kosovo. Ihre Familie flĂŒchtete wegen des Krieges.
Wir wurden Beste Freundinnen.đ
Doch 1999 als der Krieg vorbei war, kehrte sie zurĂŒck in ihr Heimatland...
Wir hatten Briefkoktakt und spĂ€ter tauschten wir auch Telefonnr. aus. Zudem gab es ein freudiges Wiederdehen in der Schweiz, 2015. Also vor genau 10 Jahrenđ.
Sie hat geheiratet und war mit dem ersten Kind schwanger... Ich war auf Weltreise... Wir hielten Kontakt, doch treffen gab es keines mehr... Sie grĂŒndete eine grosse Familie ich bereiste weiter die Welt. Irgendwann erreichte ich sie nicht mehr.. Ihre Telefonnr. funktionierte nicht mehr... Und auch eine gemeinsame Schulfreundin von uns hatte keine Aktuelle Nr..
Ich hatte jedoch noch die Adresse der Eltern im Kosovo und schrieb fleissig Postkarten da hin...
Als ich mich letztes Jahr entschied den Kosovo zu bereisen, schrieb ich Briefe, sie sollen sich bitte melden. Inkl. meiner Telefonr.
Ich bekam keine Antwort.
Und da sitze ich nun, im Flugzeug von Basel nach Pristina.đ Mit dem Ziel meine Schulfreundin wieder zu finden.đ
Es war schon dunkel, als ich mein Mietauto ĂŒbernahm. Trotzdem filmte ich es von Oben bis Unten öffnete die Motorhaube und schaute nach dem Reserverad.
Dann fuhr ich zu meinem Hotel zwanzig Minuten vom Flughafen entfernt. Das Hotel Nartel (sauber, warm Wasser, FrĂŒhstĂŒck gut, Bett bequem, sehr freundlich, wifi gut), liegt vis a vis vom Busbahnhof... Ich gönnte mir noch einen feinen Salat zum Abendessen und ging zu Bett...
Tag 1
28.10.2025
Ja hier hat es BĂ€ren. Ich habe mich vorher darĂŒber informiert und fragte bei meiner Ankunft noch einmal nach. Diese BĂ€ren wurden quasi befreit, obwohl sie jetzt immer noch in gefangenschaft sind...
Info:
Der BĂRENWALD Prishtina wurde gegrĂŒndet, um im Kosovo einen sicheren Zufluchtsort fĂŒr die so genannten «RestaurantbĂ€ren» zu schaffen, die in winzigen baufĂ€lligen KĂ€figen neben Restaurants gehalten wurden, um Kunden anzulocken. VIER PFOTEN hat all diese BĂ€ren gerettet und damit diese grausame Form der Misshandlung von BraunbĂ€ren im Land fĂŒr immer beendet. Ausserdem haben auch RestaurantbĂ€ren aus Albanien im Schutzzentrum ein neues, artgemĂ€sses Zuhause gefunden.
Im Schutzzentrum haben die BĂ€ren endlich die Möglichkeit, ihr natĂŒrliches Verhalten in einem lebenslangen Zuhause auszuleben und gleichzeitig die notwendige professionelle Pflege zu erhalten. Die grossen Gehege bieten den Tieren genĂŒgend Platz, um sich frei zu bewegen und sich zurĂŒckzuziehen. Alle Gehege haben BĂ€ume und/oder Holzkonstruktionen zum Klettern und Teiche zum Baden. In den Gehegen können die BĂ€ren auch ihre Winterruhe halten, der Teil ihres natĂŒrlichen jĂ€hrlichen AktivitĂ€tszyklus ist.
Mit nur Drei Euro Eintritt ist ein Besuche eigentlich ein muss... Beim Eingang wird an den WĂ€nden viel erklĂ€rt, es gibt Flyer und FĂŒhrungen.
Ausser mir hatte es nicht viele Andere Besucher dort. Ich spendete noch einen Euroschein in die Spendekasse und machte mich auf die Suche nach den BÀren... Beim ersten Gehege sah ich keinen.. Ob dieser schon im Winterschlaf waren? Ich konnte die Höhlen sehen, die an verschieden Orten waren mit Stroh ausgestattet... Ich musste ziemlich weit laufen, bis das eine Gehege aufhörte und das andere anfing...
Und dann sah ich den ersten BĂ€r. Er oder sie versuchte zu schlafen gewĂ€rmt von den Sonnenstrahlen... Doch ein Kind welches weiter weg war und sich mit den Eltern unterhielt, weckte sie immer wieder, da das Stimmchen nicht grade zierlich war...đ BĂ€r und ich waren froh als Kind weiter ging...đ Ich stand eine Weile da... Sah die grossen Pfoten und beobachtete das Tier einfach...
Beim nĂ€chsten Gehege waren die Tierpfleger am putzen.. War es leer oder wo war der BĂ€r? Ich ging weiter.. Es ging nach Oben... Immer wieder waren da grosse Informations Tafeln und ab und zu kleine BeschĂ€ftigungen fĂŒr die Kinder.
Dann kam der Aussichtspunkt. Zwei Frauen mit ein paar Kids assen da gerade zu Mittag. Ich grĂŒsste freundlich sah nach Unten, machte ein Foto und spazierte weiter...
Im nÀchsten Gehege sah ich 3 BÀren...
WĂ€hrend sich zwei in der Sonne rĂ€ckelten lief der eine immer hin und her... Ich weiss, das dies Bedeutet, dass der BĂ€r sich nicht wohl fĂŒhlt ev gestresst ist... Nun sie leben halt immer noch in Gefangenschaft.. Befreit zwar.. Aber immer noch in Gehegen... Soviel ich weiss, waren viele von ihnen verletzt und brauchen Lebenslange Betreung, darum ist es nicht möglih sie zurĂŒck in die Wildnis zu lassen.. Sie wĂŒrden es vermutich nicht ĂŒberleben... Es machte mich trotzdem Nachdenklich...
Der Weg ging wieder runter und bei einen weiteren KĂ€fig sah ich keinen BĂ€r. Versteckt oder schon im Winterschlaf? Egal, finde es tol, dass sie auch RĂŒckzugsorte haben...
Dann sah ich im nĂ€chsten Gehege den BĂ€ren ganz nah beim Zaun sitzen. Er schien rĂŒber in das andere Gehege zu wollen. Sie waren alle verbunden. Ab und zu stand eines offen. Ich versuchte ihm zu erklĂ€ren, dass er Heute wohl fĂŒr ihn Ausgangsperre war. đBei deisem BĂ€ren schien etwas mit dem Maul nicht zu stimmen. Vermutlich eine alte Verletzung von frĂŒher, als er in dem kleinen KĂ€fig sein musste und misshandelt wurde. Es ist einfach wirklich so, dass sie in der Wildniss nicht ĂŒberleben wĂŒrden... Ich plauderte noch ein bisschen mit ihm, wĂ€hrend er sich mir fast zuwante und sich hinhockte. SĂŒss und doch ein Wildtier.
Ich schĂ€tze ich war ĂŒber eine Stunde in dem Park, es wĂ€re jedoch bestimmt möchlich schnller da durch zu gehen. Aber warum sollte Frau? Es war schön und faszinierend so nah bei einem BĂ€ren zu sein und sie riesigen Tatzen zu sehen. In Knada sah ich schon BĂ€ren in der Wildnis... Die rannten jedoch meist weg und es gab nicht die möglichkeit einen beim relaxen in der Sonne zu beobachten..
Nun meine Reise ging weiter... Ich fuhr nach Peia... Das Autofahren im Kosovo gleicht einem keinen Abenteuer. Obwohl es vermutlich Regeln gĂ€be, fahren sie mit sehr viel Fantasie...đ Da ich schon in Thailand und Albanien und vielen anderen LĂ€ndern mit fantasievollen Verkehrsteilnehmer unterwegs war, war ich nicht so schockiert. Es war nett zu sehen wie mindesten drei mal sich Menschen am Strassenrand unterhielten wĂ€hren ihre Autos auf tuchfĂŒhlung da standen. đđ
In Peia fuhr ich dann ca drei mal an meinem Hotel vorbei, weil es mitten in der Stadt war und da ein Einkaufszentrum stand. Als ich auf der anderen Strassenseite wenden wollte, kam die Polizei auf mich zu. Ich könne hier nicht parken.. Ich erklĂ€rte, dass ich wenden wolle weil ich den Eingang zum Hotel suchte. Da wurde er eine spur freundlicher und erklĂ€rte, es sei die Miniatur Einfahrt in die Tiefgarage. Dies hĂ€tte ich mir schon gedacht, erklĂ€rte ich ihm. Weil ich jedoch nicht sicher war wollte ich noch einmal daran vorbei fahren und nun wenden. Ich zischte ab, ein ca viertes mal zum Kreisel, drehte da, was lĂ€nger ging, weil angeblich Alle Vortritt haben!??!?!? Und stand dann vor der kleinen Einfahrt. Ein Mann kam an und öffnete mir die Barriere, lief mit mir nach unten und zeigte mir den Parkplatz. Ich parkierte rĂŒckwĂ€rts ein, bin ja schliesslich Chauffeur und da parkierst du so, dass du grade wieder wegfahren kannst. Zudem! War es da unten so Eng, dass ich nichts riskieren wollte.
Ich gab dem Mann ein kleines Trinkgeld und er erklĂ€rte mir den Weg ohne Englisch zu sprechen ins Hotel Semitronixđ.( sauber, gutes FrĂŒhstĂŒck, Zimmer gerĂ€umig, alles da was Frau braucht, freundliches Personal)
Im Einkaufszentrum, ging es die Teppe hoch in den ersten Stock, dort nahm ich den Lift in den achten Stock. Dieser Lift fuhr nur in den achten Stock. Es gab keine Anderen Etagen...???!!! Willkommen im Kosovođ... Beim Empfang habe ich mir reichlich Infos ĂŒber diese Umgebung und die Stadt gehohlt. Dann begab ich mich ins Zimmer, genoss die tolle Aussicht und ruhte mich ein bisschen aus...
Es wurde zwar frĂŒh dunkel, war aber eigentlich noch Nachmittag, als ich raus ging um ĂŒber den Markt zu gehen. Gekauft, habe ich nichts... Bestaunt habe ich vieles.
Dann spazierte ich einen anderen Weg zurĂŒck damit ich nicht nur die Touristenzone sah...
Abendessen gab es in einem der vielen kleinen Restaurants. Pizzeria Rekords serviete mir ein gĂŒnstiges Menu.
ZurĂŒck im Hotel genoss ich noch kurz die Aussicht bei Nacht und ging dann zu Bett...
Tag 2
29.10.2025
Im T-shirt, obwohl es schon fast November war, genoss ich auf der Terrasse bei schönem Wetter, ein kleines FrĂŒhstĂŒck... Wirklich eine tolle Aussicht von hier Oben!
Nach dem Auschecken hohlte ich wieder mein Auto aus der Engen Höhle was sie Einstelhalle nennen.đ Fuhr ein weiteres mal durch den Kreisel ohne Regeln, Richtung Grenze nach Montenegro... Denn wer diese Strasse entlang fĂ€hrt passiert den Rugova Canyon. Die Strassen sind in etwa so eng wie bei uns im Wallis und sie geizen auch hier nicht mit Kurven die sich mit Achterbahn fahren vergleichen lassen. Ein paar Möglichkeiten zum Anhalten gibt es und diese habe ich genutzt.
Einmal habe ich meine Tasche auf dem Auto hingestellt und musste dann noch ein paar Millimeter nach Vorne fahren, damit es dieses Selfe gab. đ
Nach ein bisschen staunen und geniessen musste ich wieder zurĂŒck nach Peia um den uminösen Kreisel herum Richtung Mali in Zhlebit. Der Grenzberg der an der ein bisschen grösseren Strasse nach Montnegro fĂŒhrt. So weit fuhr ich aber nicht. Ich wollte zum White Drin Waterfall. Ein Tip der mir eine Freundin gab. Es ist ein schöner kleiner Pfad der zum Wasserfall fĂŒhrt. Fast niemand war da als ich gegen Mittag eintraf.
Nur ein Mann der ein bisschen auf seiner Trommel spielte. Mit HĂ€nden und FĂŒssen erklĂ€rte ich ihm, dass ich auch mal spielen möchte gegen ein Trinkgeld natĂŒrlich und er filmte mich dabei. Es war sehr lustig. Doch wir verstanden uns gut. Mein Spiel war jedoch lĂ€ngst nicht so schön wie seins.
Weiter vorne im Restaurant gönnte ich mir noch einen Kuchen. Da mein FrĂŒhstĂŒck vor kurzer Zet erst den Schlund runter war, hatte ich noch keinen grossen Hunger. Es war sehr schön da am Wasser zu sitzen. Und eigentlich meinte der Kellner die Terasse sei geschlossen, weil es zu kalt wĂ€re, doch ich war nicht die Einzige die sich auf die Terrasse setzen wollte und mit einem lĂ€chelnden KopfschĂŒtteln bedienten sie uns auch draussen. Bevor ich ging war auf der Terrasse jeder Tisch besetzt.đ
Meine Fahrt ging weiter nach Prizren. Dies war ja mein eigentliches Ziel dieser Reise. Unterwegs liefen Schafe ĂŒber die Strasse, ich fuhr kleinen Traktoren hinterher und hielt immer mal wieder an um die schöne Aussicht und das tolle Wetter zu genessen. Kosovo ist wirklich ein schönes Land... NatĂŒrlich fuhr ich voll mit Absicht Keruz und Quer via Nebenstrassen durch kleine Dörfer, denn auf der Autbahn lernst du ein Land nicht kennen...
Meine Unterkunft Solo Lounge (sauber, freundlcih, Wifi gut, Restaurant, inkl kleinem FrĂŒhstĂŒck) war in Ortakoll. In diesem Quartier hatte ich auch die letzte Adresse, meiner Freundin's Eltern. Ich gönnte mir ein Abendessen im Restaurant vom Hotel und machte mich danach bereit um am nĂ€chsten Tag meine Suche zu beginnen.
Tag 3
30.10.2025
Meine Suche begann zu Fuss an dem Ort, wo Googel maps mir sagte, sei die Adresse. Schnell sollte ich merken, dass Maps und Kosovo originell zusammen arbeiten... Als erstes landete ich vor einem kleinen angebauten Laden. Dort drinn sass ein Mann. Ihm zeigte ich den Text, den ich sorgfĂ€ltig mit Googel auf Kosovo-albanisch ĂŒbersetzt habe, dass ich hier meine Schulfreundin suche. Er schaute kurz aufs Handy und meinte er spreche TĂŒrkisch... FĂ€ngt doch gut an. đ Irgendwie verstand ich , dass dieser Laden neu sei und die Adressen auch?! Gleich neben an war eine Aphotheke. Dort fand ich eine Dame die englisch sprach. Sie wusste nicht wo meine Adresse sein sollte. Sie sprach draussen auf der Strasse noch den angeblich DorfĂ€lteste an, doch der kannte die Familie nicht. Ich lief weiter. Sprach zwei MĂ€nner an die gerade ihr Auto reparierten. Der eine konnte Worte deutsch und der andere, der mit mir weiter lief, erklĂ€rte auf französich, dass ich davorne fragen soll. Da war ein Kindergarten. Doch auch hier wusste niemand was das denn fĂŒr eine Adresse sein soll. Auch sie meinten, die Adressen hier, hĂ€tten sich geĂ€ndert..!?!?
Nach gut einer Stunde im Kreis herum laufen, entschied ich mich, als ehemalige BrieftrĂ€gerin, bei der Post nachzufragen. Schliesslich musste meine Post irgendwo hin. Denn zurĂŒck kam kein Brief, den ich in den letzten Monaten schickte. Nun, wie gesagt hier im Kosovo ist nichts da wo es sein sollte laut Googel Maps... Erinnerte mich ein bisschen an Zypern.
Ich stand vor einem leeren GebĂ€ude... Vermutlich HĂ€ndringend und wie ein verlorener Tourist, denn ein Herr kam auf mich zu. Schnell fand er heraus, dass ich auch deutsch spreche. Er sei auch in der Schweiz gewesen, als Krieg war. Er bringe mich zur Post. Diese war nur zwei Blocks weiter... Die Dame in der Post sprach nur Kosovo-Albanisch. Er ĂŒbersetzte fĂŒr mich. Sie wisse nicht wo meine Briefe seien und kenne gesuchte Personen nicht. Ich solle zur grösseren Post gehen. Da der Herr der mich begleitete eigentlich einen Marktstand hatte und zu dem zurĂŒck musste, wies er mir die Richtung und wĂŒnschte mir viel GĂŒck. Soooo nette Menschen hier. Alle wollten irgendwie helfen.
Bei der zweiten Post gab es Schalter. Hier war ziemlich was los. Da ich weder Pakete abholen noch Geld einzahlen wollte, spielte es keine Rolle an welchen Schalter ich ging. Geduldig wartete ich bis ich an der Reihe war. Die Dame am Schalter sprach englisch. Ich erklĂ€rte ihr, dass ich verstehe, dass eine Aukunft nicht mögich sei, wegen Postgeheimniss ect. Ob ich jedoch einen Brief an die Personen verschicken dĂŒrfte ohne die Adresse zu kennen. Sie sprach mit einem Ă€lteren Herrn. Der kam nach vorne. Er sprach kein Englisch. Wolte mir jedoch etwas erklĂ€ren. Ich verstand leider nix. Die Dame musste weitere Kundschaft bedienen.
Da fing der Herr an zu telefonieren. Er meinte ich solle Gogel Maps öffnen. Tat ich. dann deutete er auf zwei Qurstassen. Die Dame war unterdessen fertig und ĂŒbersetzte wieder ins Englische. Ich solle dort einen kleinen Markt suchen. Vielleicht wĂŒssten die dort was. Da ich zwar schon in zwei anderen LĂ€den fragte am Vormittag, hatte ich nicht gross Hoffnung. Ich bedankte mich und lief alles wieder zurĂŒck. Denn fast am gleichen Ort hatte am Morgen meine Suche begonnen. Ich eierte durch diese Querstrassen, als ich den kleinen Laden entdeckte. Drin sass ein Mann. Ich traute meinen Augen nicht! Er war der Vater meiner Schulfreundin!!!! Ich ging rein und fragte, ob er Herr Sowieso sei, Vater von L. Er sagte ja und ich konnte mein GlĂŒck kaum glauben! Schnell erklĂ€rte ich wer ich bin und er reif sofort L. an. Per Whatsap Viedo Chatt sahen wir uns ach zehn Jahren wieder!
Sie machte grosse Augen! WĂ€hrend ich noch telefonierte, ging ihr Vater ins Haus neben an und hohlte seine Frau. Auch sie war baff und hatte riesig Freude mich wieder zu sehen.
Meine Freundin erklĂ€rte mir, dass ihr Handy damals runterfiel und sie die Telefon Nummern nicht retten konnte. Sie höhrten sich meine Such Geschichte an und waren begeistert. Ich wurde sofort zum Kaffe/Tee eingeladen und wir sprachen in Gebrochenem deutsch mit tranlater von Googel zusammmen. Meine Freundin und ich verabreteten uns derweil am Abend zum Telefonieren. Denn sie wohnt noch immer in der Schweiz im Kanton ZĂŒrich. Hat mitlerweile vier Kinder und viel zu tun. Daher wollten wir am Abend wenn die Kids im Bett sind telefonieren.
Die Eltern lud ich am Abend zum Essen in das Restaurant bei meinem Hotel ein. Sie waren empört, dass ich nicht bei ihnen ĂŒbernachten wollte und fragten, warum ich ein Hotel buchte. Da meinte ich nur, ich wĂ€re mir nicht sicher gewesen, sie zu finden. Sie erklĂ€rten mir, dass die Hausnummern neu vergeben wurden. Und sie nicht mehr am selben Ort wohnen wie vor zehn Jahren. Nun, wie auch immer... Ich habe mal wieder ein Abenteuer erlebt und sie gefunden!
Gegen sieben Uhr trafen wir uns vor dem Hotel und gingen essen. Wir sprachen viel ĂŒber das Dorf wo ich aufgewachsen bin und was nun alles anders sei. Welche LĂ€den noch so aussehen wie damals und o gebaut wurde. Das Essen war lecker, beim bezahlen jedoch erklĂ€rte mir der Kellner auf Englisch, dass der Vater meiner Schulfreundin drei mal alen wollte. Da ich aber vorher, im Restaurant reservierte und sagte, dass ich bezahle, liess er es nicht zu. Ich kehrte zurĂŒck zum Tisch und lachte. Beim verabschieden wurde ich am nĂ€chsten Abend bei ihnen zu Hause zum Essen eingeladen.
Wieder im Zimmer wartete ich geduldig auf den Anruf von L.đ Ca. zwei Stunden haben wir telefoniert und ich versprach ihr, sie zu besuchen, sobald ich wieder in der Schweiz war...
Tag 4
31.10.2025
Drei Tage habe ich eingeplant um in Prizren meine Schulfreundin zu suchen. Da ich sie schon am ersten Tag gefunden habe, machte ich mich nun auf die Stadt zu erkunden. Zu Fuss spazierte ich ĂŒber die alte SteinbrĂŒcke in die wunderschöne Altstadt von Prizren.
Mein erstes Ziel war die Festung, die hoch Oben ĂŒber der Stadt trohnt. Zu Fuss da hoch nimmt einige Minuten, Verschnaufspausen und Fotostopps in anspruch. Der Eintritt ist frei und das herumlaufen ist wohl auf eigene Gefahr...
Info;
Die Festung von Prizren (albanisch Kalaja e Prizrenit oder kurz Kalaja, serbisch ĐŃОзŃĐ”ĐœŃĐșĐž ĐłŃаЎ Prizrenski grad oder dialektal ĐаŃаŃа/Kaljaja) ist eine mittelalterliche Burg in Prizren im SĂŒden des Kosovo. Sie wurde auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt errichtet, unter welcher sich Prizren Schritt fĂŒr Schritt zur GroĂstadt entwickelte. Die Festung wurde im Jahre 1948 zu einem Kulturdenkmal von besonderer Wichtigkeit erklĂ€rt.[1][2] Die Festung besteht aus drei Teilen, der Oberstadt, der Unterstadt und der SĂŒdlichen Stadt. Sie entstand bereits in der Antike und wurde bis in die osmanische Zeit genutzt.
Es lohnt sich sehr da hoch zu schnaufen um dann die wunderschöne Aussicht auf die Stadt zu geniessen. Da ich nur ein T-shirt trug, es schon fast November war und ich nicht wusste wie kalt es da Oben werden wĂŒrde, lief ich wĂ€hrend dem Sonnenuntergang nach unten.
Es ist nicht möglich, nicht durch die MarkstĂ€de voller schönem und interessantem zu gehen und noch weniger ist es möglich, nichts zu kaufen. đ Im Kopf hatte ich jedoch immer die grösse meines GepĂ€cks und gab mir daher MĂŒhe nicht einem Kaufrausch zu verfallen.
Um mir noch ein wenig Geschichte rein zu ziehen, besuchte oder besser geagt suchte ich (googel Maps ?!?!?) die laut Internet einer der wenigen Orthodoxen Kirchen von Kosovo.
Info;
Die Kirche St. Nikolaus oder Tutikkirche in Prizren wurde 1331 / 1332 erbaut und befindet sich im Zentrum der heutigen Stadt.Die Kirche St. Nikolaus ist ein kleines GebĂ€ude aus Stein und ĐŸĐżĐ”ĐșĐ”Ziegelstein, mit der Grundlage einer einschiffigen Kirche, ĂŒber die sich eine achtseitige Kuppel erhebt, die am Ende des siebten Jahrzehnts des zwanzigsten Jahrhunderts rekonstruiert wurde.
Wie viele Menschen da wohl schon drin gewesen sind in all diesen Jahrhunderten, wo sie schon exitiert...?
Da ich gegen sieben noch verabredet war, beeilte ich mich und ging zurĂŒck zum Hotel. Dort machte ich mich kurz frisch, nahm die Blumen, welche ich gekauft habe am Morgen und spaziere zu den Eltern meiner Schulfreundin.
Der Abend war wundervoll! Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben, so viel gegessen. Sie hatte so viele feine Sachen gekocht. Die VerstĂ€ndigung verlief etwas einfacher, weil noch einer der BrĂŒder meiner Schulfreundin dabei war. Und dieser spricht sehr gut deutsch. Als jedoch seine Freundin anrief, sprach ich mit ihr englisch. Ein riesen freuden Fest und ein wunderbarer Abend! Danke!
ZurĂŒck zum Hotel wurde ich von ihrem Bruder gefahren, da ich nicht alleine als Frau zurĂŒck sollte. Bin zwar auch alleine zum Haus gelaufen und da war es auch schon dunkel, aber was solls... Es war nur irgendwie lustig, dass der kleine Bruder schon Auto fahren durfte. Als wir uns das letzte mal sahen, ging er in den Kindergarten. đ
Tag 5
01.11.2025
Um die ganzen EindrĂŒcke und das Erlebte zu verarbeiten, fuhr ich am nĂ€chsten Tag Richtung Pristina um dort in das Andoena Resort einzuchecken. Hier war es ruhig, ausserhalb der Stadt und ich entspannte mich und genoss den letzten Tag in Kosovo. Immer wieder musste ich schmuntzeln, wenn ich an das erlebte dachte...
Tag 6
02.11.2025
Bei wunderbarem Wetter genoss ich im T-shirt auf der Terrasse mein FrĂŒhstĂŒck...
Dann hiess es zurĂŒck zum Flughafen fahren um dort das Auto abzugeben. Ja auch bevor ich es abgebe filme ich das Auto rundherum noch einmal, am besten in anwesenheit eines Angestelten der Mietfirma.
Diesmal begab ich mich jedoch nicht zum Flughafen, sondern zur Busstation. Meine Reise ging noch weiter... Land Nr 73 ist ja schliesslich gleich neben an...



















































































































































































































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